Steuerberater-News
Alte News sind
manchmal auch ganz interessant. Sie können wählen:
Startseite News 2001 News2002 News
2003 News
2004 News
2005 News
2006 News 2007
News
2008 News
2010 News
2011 News
2012
Steuerberater-News 2009
| Impressum | |
|
Das Programm COLLEGA-Kanzlei® können Sie auch mieten. Mehr... |
|
| Anfordern | |
|
COLLEGA |
| Der Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble sagt: Ich zahle meine Steuern gerne. In einem Interview mit der FAZ vom 27.12.2009 erläutert unser Bundesfinanzminister, dass wir deshalb so hohe Abgaben zahlen müssen, weil wir so große Anforderungen an den Staat stellen. Er findet allerdings auch, dass man mehr aus den Steuergeldern machten könnte, wenn man effizienter damit umginge. Das sehr lesenswerte Interview endet mit einer Erinnerung an Schäuble's Vater, der als Steuerberater beim Finanzamt dafür bekannt war, dass er verlässlicher war als jeder Betriebsprüfer. Herr Dr. Schäuble sagt, er habe von seinem Vater Anstand und Korrektheit gelernt. Das und dass er als ehemaliger leitender Beamter eines Finanzamtes das Steuerecht - im Gegensatz zu vielen seiner Vorgänger - aus der Praxis kennt, kann einen für die Zukunft etwas zuversichtlich machen. Das ganze Interview finden sie hier |
|
Nochmals ELENA. Ab 1.1.2010 müssen alle
Arbeitgeber für jeden Beschäftigten monatlich eine Meldung an die
Zentrale Speicherstelle der Sozialversicherungsträger abgeben (siehe
unsere Meldung vom 04.08.2009). Da Daten der Arbeitnehmer übertragen
- wenn auch aufgrund gesetzlicher Grundlage - an einen Dritten
übertragen werden, wird empfohlen, die Arbeitnehmer hierauf durch
einen entsprechenden Hinweis zu informieren. Einen
Mustertext finden Sie hier. 18.12.2009 |
|
Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Der
Bundesrat hat am 18.12.2009 zugestimmt, das Gesetz wird daher am 1.
Januar 2010 in Kraft treten. 18.12.2009 |
|
Personalausweis. Ab November 2010 soll
der neue Personalausweis kommen. Dass endgültige Muster wurde am
17.12.2009 vorgestellt. Mehr
finden Sie hier. Wichtiges
in Kürze: Ausweis hat die Größe einer Scheckkarte. Er dient wie
bisher der Neben der bisherigen Funktion als Sichtausweis wird
eine Vielzahl von elektronischen Nutzungsmöglichkeiten angeboten. 18.12.2009 |
| Schuldzinsen bei Vermietung. Zu einem häufig vorkommenden Sachverhalt hat sich der Bundesfinanzhof durch Urteil vom 01.04.2009 (Az. IX R 35/08) geäußert. Die Schuldzinsen für eine teilweise selbst genutzte und teilweise vermietete Immobilie sind auch nur teilweise abzugsfähig. Die Aufteilung erfolgt grundsätzlich nach dem Verhältnis der Wohnflächen. Eine Aufteilung nach Kaufpreisanteilen ist nach dem Urteil auch möglich - allerdings muss dann der Kaufvertrag auch entsprechende Regelungen beinhalten. Das Urteil finden Sie hier. |
|
Arbeitszimmer. Seit dem
Veranlagungszeitraum 2007 sind die Kosten für ein häusliches
Arbeitszimmer nur noch steuerlich abzugsfähig, wenn das Arbeitszimmer
den Mittelpunkt der betrieblichen oder beruflichen Betätigung des
Steuerbürgers bildet. Da diese Voraussetzung nur sehr selten
vorliegt, entfiel die Abzugsfähigkeit der Kosten in vielen Fällen.
Der Bundesfinanzhof hat nunmehr in einem Beschluss vom 25.08.2009 (Az.
VI B 69/09) Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit dieser gesetzlichen
Einschränkung geäußert. Die
Pressemitteilung des Bundesfinanzhofes finden Sie hier. 18.12.2009 |
|
Steuerberater Work-Flow COLLEGA Outlook Infodesk (COI), das zentrale Informations-, Adressverwaltungs-, Vorgangs- und Projektverwaltungsprogramm von Fischer Software bekam den Innovationspreis 2008 auf dem Forum "Innovationen für den Mittelstand". Große Weihnachtsaktion: Auf alle Bestellungen des COI bis 31.12.2009 wird ein Sondernachlass von 20% gewährt. Bitte, fragen Sie uns 08709/92230. Weitere Infos hier 11.12.2009 |
|
Kleiner Schreibtisch-Scanner. Sie scannen
alle Vorlagen: Einzelblätter, geheftete Vorlagen ohne die Heftung zu
öffnen, aus Büchern, aus Ordnern, ohne die Dokumente zu entnehmen.
Der Scanner hat das Aussehen einer Schreibtischlampe. Er braucht
keinen eigenen Stromanschluss, da er über ein USB-Kabel an Ihrem
Rechner angeschlossen ist. Das Wundergerät kostet 499,- € (zzgl.USt).
Mehr lesen
Sie hier PDF 353 KB. 09.12.2009 |
|
Solidaritätszuschlag : Falle. Der
Solidaritätszuschlag wird vorläufig veranlagt - siehe unten am
08.12.2009. Aber es gibt Fälle, in denen eine Veranlagung bereits
durchgeführt wurde. Und in diesen Fällen muss man handeln. Eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen hierzu hat folgenden Wortlaut: "Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben beschlossen, den Solidaritätszuschlag für die Veranlagungszeiträume ab dem Jahr 2005 vorläufig festzusetzen. Dies wird so schnell wie möglich von den Finanzämtern umgesetzt. Danach ist in diesen Fällen kein Einspruch mehr gegen den Einkommensteuerbescheid erforderlich. Soweit im Moment ein Steuerbescheid den Vorläufigkeitsvermerk noch nicht enthält, kann der Steuerbürger die Vorläufigkeit innerhalb eines Monats nach Bescheiderteilung beantragen." Das heißt, der Bürger muss dies beantragen, sonst bekommt er den Solidaritätszuschlag nicht zurück, wenn das Bundesverfassungsgericht die Verfassungswidrigkeit feststellt. Bitte, fragen Sie Ihren Steuerberater. Fundstelle hier 09.12.2009 Ergänzung vom 11.12.2009: Das Finanzgericht Münster hat am 08.12.2009 (Fundstelle noch nicht bekannt) den Solidaritätszuschlag für 2007 als verfassungsgemäß betrachtet. Auch wenn es durchaus möglich ist, dass die Erhebung des Solidaritätszuschlags als verfassungsgemäß beurteilt wird, kann es nur empfohlen werden, darauf zu achten, dass alle Fälle ab VZ 2005 nicht bestandskräftig werden. |
| GDPdU - praktisch umgesetzt in der Steuerkanzlei. Das Seminar der Steuerberaterkammer München zu diesem Thema findet am 28. Januar 2010 in München statt. Die Einladung finden Sie hier als PDF 1630 KB |
|
Steuerdschungel. Die FAZ berichtet am
08.12.2009, dass die Finanzämter offenbar in vielen Fällen nicht
mehr in der Lage sind, bei Einsprüchen die Höhe der bestrittenen
Steuerbeträge auszurechnen. Und dies ist notwendig, um die Aussetzung
der Vollziehung durchzuführen. Ein Finanzamt in Niedersachsen soll
wörtlich geschrieben haben: "Bitte, fügen Sie dem Antrag auf
Aussetzung der Vollziehung eine Ermittlung der auszusetzenden Beträge
bei, da von Seiten des Finanzamtes auch insoweit noch keine
Berechnungsmöglichkeit besteht". Unser Kommentar: Jetzt wird es höchste Zeit, das Steuerrecht zu vereinfachen und zu entrümpeln. Die ersten Maßnahmen der neuen Bundesregierung lassen allerdings wenig Hoffnung aufkommen. Die Ermäßigung der Umsatzsteuer für Übernachtungen wird sich als ein neues Bürokratiemonster erweisen Bitte, nicht so weiter machen! 08.12.2009 |
|
117. COLLEGA-TAG
- es war wieder ein voller Erfolg.. Die Vorträge der externen
Referenten werden wir in den nächsten Tagen hier veröffentlichen. Die Vorträge unserer Referenten stehen unseren Mitgliedern auf Anforderung kostenfrei zur Verfügung. Nichtmitglieder können sie gegen eine gebühr von 50,- € erwerben. Bitte, ggf. anrufen 08709/92230 oder Fax 08709/922333 08.12.2009 |
|
4. Nationaler IT-Gipfel der Bundeskanzlerin
Am 08. Dezember 2009 findet der Vierte Nationale IT-Gipfel der Bundeskanzlerin im Internationalen Congresscenter (ICS) in Stuttgart statt.
Wie in den Vorjahren werden ca. 500 hochrangige Gäste auf dem IT-Gipfel mit der Bundeskanzlerin zusammentreffen. Die Arbeitsgruppe 3 "IT-basierte öffentliche Dienste - E-Government" wird erstmals unter Vorsitz von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière zu einer geschlossenen Sitzung zusammenkommen.
Unter anderem soll über die Eckpunkte der nationalen E-Government-Strategie diskutiert werden, die im kommenden Jahr als Arbeitsgrundlage für den IT-Planungsrat fertig gestellt werden soll. 08.12.2009 |
| Lieferzeitpunkt muss auf der Rechnung angegeben sein, sonst ist kein Vorsteuerabzug möglich. Das hat der BFH im Urteil vom 17.12.2008 entschieden. Das Urteil finden Sie hier (bitte geben Sie an der Fundstelle das Aktenzeichen des BFH ein: XI R 62/07).5 |
|
Solidaritätszuschlag wird vorläufig
veranlagt. Laut Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom
07.12.2009 sind sämtliche Festsetzungen des Solidaritätszuschlags ab
für die Veranlagungszeiträume ab 2005 nach § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr.
3 AO vorläufig vorzunehmen. Das
BMF-Schreiben finden Sie hier als PDF 38 KB 08.12.2009 |
|
Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz – die neue Bestimmung ist seit Juli 2009 in Kraft. Kurz und vereinfacht ausgedrückt: Der Bürger muss
eidesstattlich erklären, dass er seine Einkünfte vollständig
angegeben hat. Hierbei handelt es sich um die sogenannte strafbewehrte
Offenbarungspflicht nach dem neuen § 90 Abs. 2 Satz 3 AO. Wenn er die
Erklärung nicht abgibt, macht er sich verdächtig. Wenn die eidesstattliche Erklärung falsch ist, macht er sich strafbar. Jeder rechtschaffene Bürger bejaht, begrüßt und unterstützt alle Bestrebungen, Steuerhinterziehung zu bekämpfen. „In gleicher Wiese wie der Steuerhinterzieher muss aber der Steuerverschwender bestraft werden …“, fordert
Dr. Wilhelm Schwarzmayr (RA,
FASt, WP, StB) in einer viel beachteten Darstellung anhand der Verhältnisse BRD und Republik Österreich „Internationale Amts- und Rechtshilfe und das neue Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz“. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden Auskunfts- und Rechtshilfeverfahren über die Grenze
besprochen. Das Skriptum von Dr. Schwarzmayr finden Sie hier als PDF 1272 KB Vgl. auch zu dem Thema Obenhaus in Stbg 2009, Seite 389. 25.11.2009 |
|
Geschwindigkeitsüberschreitung
– reicht
das Bild als Beweis?
Jedes
Mal ärgert man sich fürchterlich. Stets achtet man auf die oft
unsinnigen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und dann ist es wieder
passiert: Man ist in eine Falle getappt. Hier gibt es neue Hoffnung: Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss vom 11. August 2009 unter dem Aktenzeichen 2 BvR 941/08 einen aufgrund einer automatischen Videoaufnahme ergangenen Bußgeldbescheid aufgehoben und die Sache zur erneuten Erntscheidung an das zuständige Amtsgericht zurück verwiesen. Die verdachtsunabhängige Aufnahme verstoße gegen das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Nach Ansicht der Richter kann die Aufnahme und Speicherung eines Fotos ein Eingriff in das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ sein, der nur legitim wäre, wenn es eine gesetzliche Grundlage gäbe. Diese fehle aber. Und wenn die Fachgerichte einen Rechtsverstoß annehmen, kann das ein Beweisverwertungsverbot nach sich ziehen. Das bedeutet dann, dass das Foto nicht als Beweis verwendet werden kann. Die Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts vom 20. August 2009 finden Sie unter http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg09-097.html Selbstverständlich ist es etwas anderes, wenn ein Fahrer nach der Feststellung seiner zu hohen Geschwindigkeit von der Polizei heraus gewunken wird. Dann können die Beamten die Identität des Fahrers ohne Foto feststellen. 25.11.2009 |
|
Keine Rundfunkgebühren für PC. Das
Frankfurter Verwaltungsgericht hat mit Aktenzeichen
11K 1310/08 F der Klage eines Informatikers statt gegeben,
der für seinen PC im Arbeitszimmer seines Hauses keine zusätzlichen
Rundfunkgebühren bezahlen wollte. Die Streitsache geht angeblich zur
Entscheidung an den Hessischen Verwaltungsgerichtshof. Die Rechtsprechung hierzu ist uneinheitlich. Unsere Leser und Mitglieder werden gebeten, uns eventuell bekannt gewordenen Entscheidungen mitzuteilen. Danke. 25.11.2009 |
|
117. COLLEGA-TAG Kanzleivollmachten,
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung: Notwendigkeit,
Für und Wider. Besprechung von Vorschlägen aus der Praxis. Teilnahmegebühr € 50,-. Für Mitglieder kostenlos. Die Veranstaltung wird durch Aussteller LISTE unterstützt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. |
|
Steuerberater
beachten bei Offenlegung von Jahresabschlüssen, dass
nicht mehr Daten veröffentlicht werden, als unbedingt nötig. Wenn
Mandanten zum Beispiel aus Werbegründen weitere Daten zusammen mit
den Jahresabschlussdaten veröffentlichen möchten, holt der
Steuerberater hierzu einen schriftlichen Auftrag des
Mandanten ein. Denn: Einmal veröffentlichte Daten können nur in ganz
seltenen Sonderfällen berichtigt werden.
Mehr lesen Sie nach dem Anklicken der Kopfzeile. 11.11.2009 |
|
Steuerberater
Work-Flow, Terminüberwachung, E-Mail-Ordnung, Dokumentenmanagement.
Jede E-Mail wird sofort nach dem Eingang richtig abgelegt und
damit jederzeit leicht gefunden. Kein Termin wird übersehen. Keine
Zettelwirtschaft - alles wird "Vorgängen" zugeordnet.
"Alles" heißt E-Mails, Briefe, Tabellen, Bilder und was
sonst zu einem Vorgang gehört. Zu jedem Vorgang gibt es einen
zuständigen Mitarbeiter und Erledigungstermine. Mit dem optional
möglichen Vier-Augen-Prinzip entsteht kein Stress bei Krankheit oder
Verhinderung eines Mitarbeiters. Dieses geniale Programm ist
kompatibel zu allen Kanzleiprogrammen. Es kann auch von Mandanten
eingesetzt werden. Mehr lesen Sie nach dem Anklicken der Kopfzeile.
Das Programm wird am 117. COLLEGA-TAG
Einladung
vorgestellt. 09.11.2009 |
|
Steuerklassenwahl
für Ehegatten ab 2010. Durch das sogenannte
"Faktorverfahren" können Ehegatten, die bei Arbeitnehmer
sind, neben der bisher schon bekannten Lohnsteuerklassenwahl III und V
oder IV und IV beim Finanzamt beantrage, dass steuerentlastende
Vorschriften besser berücksichtigt werden. Mehr lesen Sie nach dem
Anklicken der Kopfzeile. 09.11.2009 |
|
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
entlastet Erben. Am 14.09.2009 haben wir darauf hingewiesen,
dass sich bei der Erbschaftsteuer einiges ändern wird. Nun liegt der
Gesetzesentwurf der neuen Bundesregierung vor. Mehr lesen Sie nach dem
Anklicken der Kopfzeile. 09.11.2009 |
|
Datenschutz
im Argen? Besonders peinlich: Vertrauliche Gehaltsdaten
werden per Verteiler-E-Mail an falsche Personen im Unternehmen
gesandt. Diese Missgeschick widerfuhr einem Betriebsprüfer der
Finanzverwaltung. Mehr lesen Sie nach dem Anklicken der
Kopfzeile. 09.11.2009 |
|
Statusfeststellungsverfahren
- Vertretungsbefugnis durch Steuerberater (3,37KB). Derzeit
sind drei Musterverfahren vor den Sozialgerichten Köln, München und
Wiesbaden anhängig, in denen geklärt werden soll, ob Steuerberater in
derartigen Verfahren vertretungsberechtigt sind. Die
Bundessteuerberaterkammer unterstützt bis zu fünf derartige
Verfahren, in allen anderen Fällen kann das Ruhen des Verfahrens
beantragt werden. 27.10.2009 |
|
Geringwertige
Wirtschaftsgüter - Wahlrecht: Einzelabschreibung oder Pool (PDF
584KB) Der Koalitionsvertrag der CDU-CSU - FDP sieht vor, dass
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu Anschaffunskosten von € 410,-
wahlweise sofort oder im Rahmen einer Poolabschreibung für
Wirtschaftsgüter von € 150,- bis € 1.000,- abgeschrieben werden
können - siehe dort Zeile 154. 26.10.2009. |
|
Steuerberatungskosten
als Sonderausgaben abzugsfähig (PDF 584KB). Der
Koalitionsvertrag der CDU-CSU - FDP sieht vor, dass die privaten
Steuerberatungskosten wieder abzugsfähig sein sollen- siehe dort
Zeile 174. 26.10.2009. |
|
Software für Steuerberater
Vor
dreißig Jahren - forderte COLLEGA
am 6. COLLEGA-TAG
eine intelligente Brücke von der Service- zur Inhouse DV. Wenn auch
seither viel erreicht wurde - eines haben die Steuerberater nicht
geschafft: Die Mehrheit der Anbieter zu fairen und leistungsgerechten
Preisangeboten zu veranlassen. Dass erstklassige EDV-Programme
preisgünstig angeboten werden, zeigen wir am 117. COLLEGA-TAG
Einladung.
Den Artikel von vor dreißig Jahren aus der Zeitschrift Computer-Woche
finden sie hier. |
|
Steuerberatung als Haustürgeschäft. Der
BGH hat mit Urteil vom 15.11.2007 entschieden, dass Steuerberatung,
die in der Privatsphäre des Mandanten erbracht werden und die weder
der gewerblichen noch der selbständigen beruflichen Tätigkeit
zugerechnet werden können, unter bestimmten Umständen als
Haustürgeschäft (§ 312 BGB) gewertet werden können. Das bedeutet,
dass der Mandant den Vertrag innerhalb zwei Wochen widerrufen kann.
Dann entfällt auch der Honoraranspruch des Mandanten, auch wenn er
die Leistung erbracht hat. Und das kam im Urteilsfall erschwerend
hinzu: Der Steuerberater dachte offenbar gar nicht daran, dass ein
Haustürgeschäft vorliegen könnte und hatte die Mandantin nicht auf
die Widerrufsmöglichkeit hingewiesen. Daher hatte die
Zwei-Wochen-Frist gar nicht begonnen und der Widerruf konnte noch im
Rechtsstreit über das Honorar- den der Steuerberater in allen
Instanzen verloren hat - ausgesprochen werden. Mehr finden Sie unter Haustürgeschäft
durch Steuerberater 23.10.2009 |
|
Hausbesuche durch Steuerberater. Bei
Großbetrieben war und eist es eine Selbstverständlichkeit, dass der
Steuerberater den Mandanten besucht. Privatmandanten und auch Inhaber
Klein- und mittelständischen Betrieben kommen dagegen wohl eher in
die Kanzlei, um ihre Unterlagen zu überbringen oder Sachverhalte zu
besprechen. In DATEV Magazin 5/2009 wird berichtet, dass Steuerberater
entweder monatlich oder wöchentlich Mandanten besuchen, um dort die
Fibu aber auch den Zahlungsverkehr zu erledigen. Diese Dienstleistung
wird "FiBu MOBIL" genannt. Auch aus dem Kundenkreis von COLLEGA
sind solche Konstellationen bekannt. Hierbei wird der
Steuerberater durch das COLLEGA-Verbundprogramm HSC-Finanz Plus
unterstützt. Mehr finden Sie unter Fibu
MOBIL 23.10.2009 |
|
Steueridentifikationsnummer. Inzwischen
dürfte jeder Bürger in der Bundesrepublik seine "persönliche
Steueridentifikationsnummer" - IdNr. erhalten haben. Das BMF hat
nun in einem Schreiben vom 28.09.2009 IV C3 - S2257c/08/10009 den
Inhalt und Aufbau der Datensätze bekannt gegeben, damit die IdNr. zur
Weiterleitung von Daten - zunächst nach dem Alterseinkünftegesetz -
verwendet werden kann. Ein weiterer Schritt zum "gläsernen
Bürger". Wir haben hierauf bereits am 04.08.2008
hingewiesen. 12.10.2009 |
|
Mit COLLEGA
Ordnung in Outlook. Zusammen mit
unserem Partner im COLLEGA-Verbundsystem,
der Firma Fischer Software - Outlook Infodesk - www.FischerSoftware.de
- stellen wir am 117. COLLEGA-TAG
am 27. November 2009 eine Lösung für Steuerberater und
Wirtschaftsprüfer für eine Organisation des gesamten
Outlook-Bereichs vor. Selbstverständlich wird die Lösung zu unserer
Programm COLLEGA-Kanzlei
Plus kompatibel sein. Einladung
mit Tagesordnung. 01.10.2009 |
|
Kein Datenzugriff auf freiwillige
elektronische Aufzeichnungen. Grundsatzentscheidung des BFH vom
24.06.2009 VIII R 80/06. Eine Wirtschaftsprüfer - Steuerberater -
Rechtsanwalt - Freiberufler - Sozietät ermittelte ihren Gewinn mit
Überschussrechnung (§ 4 Abs. 3 EStG) und erstellte zusätzlich -
freiwillig - eine Bestandsbuchhaltung. Der Außenprüfer wollte im
Rahmen der GDPdU auch Einsicht in die Bestandsbuchhaltung nehmen.
Dagegen richtete sich die Klage der Sozietät, dem des FG
Hamburg mit Urteil vom 13.11.2006 2 K 198/05 (Deutsches Steuerrecht
2007 Seite 441) statt gegeben hat. Die Revision des Finanzamtes hat
der BFH nun zurück gewiesen. Dieses Urteil und viele weitere Fragen
werden wir am 117. COLLEGA-TAG
am 27. November 2009 ausführlich besprechen. Einladung
mit Tagesordnung. 01.10.2009 |
|
Zillmerung
mehr
von Versicherungsverträgen.
Das Bundesarbeitsgericht hat in einer
Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass ein Arbeitnehmer in
folgendem Fall keinen Vergütungsanspruch hat. Es erfolgte
Gehaltsumwandlung, der umgewandelte Betrag wurde in eine
Lebensversicherung einbezahlt. Nach drei Jahren Vertragslaufzeit, dass
von dem umgewandelten Deckungskapital von € 7004 ein Teilbetrag von
€ 2293 fehlte. Der Arbeitnehmer klagte offenbar den vollen Betrag
von € 7004 ein und scheiterte. Dieses Urteil regelt einen Einzelfall
und kann nicht allgemein verwendet werden - meint im Ergebnis die Akademie-Info. Zu dieser und vieler weiterer Fragen werden wir am 117. COLLEGA-TAG am 27. November 2009 ausführlich Stellung nehmen Einladung mit Tagesordnung. 01.10.2009 |
|
Fristverlängerung - Bayerische Kammern
erarbeiten mit dem Bayerischen Finanzministerium eine neue Lösung. Im
Rahmen des Kammerfachtags der Steuerberaterkammer München am
25.09.2009 wurde das gemeinsame Grundsatzpapier unterzeichnet. Mehr Es wurde vereinbart, dass Steuerberater bis 30.09. des Folgejahres 40%, bis 31.12. des Folgejahres 75% und bis 28.02. des zweiten Folgejahres 100% der Steuererklärungen der von ihnen vertretenen Mandanten abgeben. Die Steuerberaterkammern München und Nürnberg haben ein gemeinsames Grundsatzpapier mit dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und ein gemeinsames Konzeptpapier mit dem Bayerischen Landesamt für Steuern vereinbart. Beide Dokumente finden Sie hier. Die Neuregelung wird nach einer Pilotphase für den Veranlagungszeitraum 2009 ab dem Veranlagungszeitraum 2010 generell eingeführt werden. Voraussetzung ist, dass jeder Steuerberater und die von ihm vertretenen Mandanten in eine bei den Steuerberaterkammern geführte Datenbank eingetragen werden. Grundlage hierfür ist eine einheitliche Vollmacht, die wir hier abbilden. Das bedeutet: Für die nicht am Pilotversuch teilnehmenden Kollegen - als Pilotfinanzämter sind die Finanzämter Burghausen, Cham, Hof, Memmingen und Passau ausgewählt - bleibt für den Veranlagungszeitraum 2009 alles wie bisher. Nach erfolgreicher Beendigung der Pilotphase soll das Modell in ganz Bayern und eingeführt werden. Über eine Anwendung außerhalb Bayerns wurde offenbar gesprochen. Ein Kompliment der Steuerberaterkammer München und insbesondere ihrem Präsidenten Dr. Hartmut Schwab, die sich mit ihrer vielfach bekannten Eloquenz für diese Lösung federführend eingesetzt haben. 01.10.2009 |
|
Bundestagswahl am 27.09.2009 Wahlrecht in der
Diskussion. Mehrheitswahlrecht, Überhangmandate und viele weitere
sehr interessante Einzelheiten hat Anwalt.de zusammengestellt. Das ist
alles frei von jeglicher Werbung für die eine oder andere Partei - es
werden die Wahl-Rechte der Bürger dargestellt. Wenn man mit Bürgern der ehemaligen DDR spricht, wird man an die dort ehemals praktizierte Wahlpflicht erinnert. Es gab sie zwar nicht de jure, aber de facto bestand sie wohl. Wer keinen Haken auf der Wählerliste hat, fiel einfach auf. In der Bundesrepublik gibt es ein Wahlrecht. Die Wahlbeteiligung lag einmal bei über 90%, heute ist sie deutlich niedriger. Viele Gründe werden genannt. Man sollte aber bedenken, dass man seine Unzufriedenheit mit den Parteien und Politikern während der Legislaturperiode darlegen muss, wenn sie wirkungsvoll sein soll. Nur nicht zu wählen, ist ein wirkungsloser Protest. Unsere Bitte: Gehen Sie wählen. Erinnern Sie die Politiker nach der Wahl an ihre Wahlversprechen! Die Ausarbeitung von Anwalt.de finden Sie hier: |
|
Online-Befragung der Steuerberater und
Lohnsteuerhilfevereine durch das Bundesfinanzministerium. Im
seinem Newsletter vom 15.09.2009 kündigt das BMF eine Umfrage "zur
Feststellung der Kundenfreundlichkeit, zur Rechtsanwendung und zu
weiteren Fragestellungen zur Zusammenarbeit mit dem Finanzamt" an.
Jeder Steuerberater und Lohnsteuerhilfeverein hat eine Stimme. Hierzu
werden Zugangscodes vergeben - für Steuerberater werden diese von den
jeweiligen Steuerberaterkammern verteilt. Die Anonymität wird dadurch
gewahrt, dass die Codes keinen Adressen zugeordnet sind. Mit der
Durchführung ist laut Newsletter ein externes Unternehmen beauftragt.
Mehr finden Sie auf der Homepage
des BMF 16.09.2009 |
|
Erbschaftsteuer - da wird sich noch viel
ändern. Bayern plant eine Senkung der Steuersätze, wie die
Süddeutsche Zeitung am 11.09.2009 berichtet. Nicht nur wegen
dieser Initiative ist damit zu rechnen, dass das Erbschaftsteuerrecht
nach der Bundestagswahl erneut geändert wird. Daher sollte in jedem
Fall überlegt werden, ob man das Eintreten der Rechtskraft von
Steuerbescheiden vermeiden
kann. 14.09.2009 |
|
Lehmann Opfer - Frist beachten! Die
Süddeutsche Zeitung weist am 11.09.2009 darauf hin, dass Anleger ihre
Ansprüche gegenüber der Insolvenzmasse der ruinierten Bank bis 22.
September 2009 geltend machen sollten. Es gebe zwar derzeit
Informationen, das die Frist auf 2. November 2009 verlegt sei. Dies
sei verwirrend - Ursache hierfür sei eine Entscheidung des
amerikanischen Insolvenzgerichts für den Bundesgerichtsbezirk
Südliches New York. Es sei deshalb ratsam, die frühere Frist
einzuhalten. Es sei das sogenannte "Proof-of-Claim-Formular"
zu verwenden, um sich eine spätere Klagemöglichkeit zu sichern. Wir
wollen nur auf die Frist hinweisen - Betroffene müssen sich genau
informieren. 14.09.2009 |
|
Mit
COLLEGA
der Zukunft entgegen
lautet
das Motto des
117. COLLEGA-TAG's
am 27. November 2009. Themen: - Kanzleivollmachten: Notwendigkeit, Für und Wider. Besprechung von Vorschlägen aus der Praxis. BFH zu Praxisausfallversicherung. - Sanierung von Pensionszusagen im Zusammenhang mit dem neuen BilMoG. - Multifunktionalität des bizhub Serie - automatische Abrechnung und Kostenstellenverwaltung. - Der sinnvolle Einsatz von Smartphones und die damit verbundenen Risiken. - Mandanten effektiv informieren. - Mit der neuen Oberfläche endlich Ordnung im Outlook (OiO), insbesondere für die neuen De-Mails: Alle Mails in Mandanten-Akten. - Neues vom COLLEGA InvoiceReader für Agenda, DATEV, HSC und weitere Fibu Programme. Ein Klick auf die Buchung zeigt den Beleg. - Neuerungen bei COLLEGA-Verbundsystem, der Komplettlösung für Steuerberater. - Der Aktuelle Block. Aktuelle Fragen aus der Praxis für die Praxis und das Neueste von der COLLEGA-CD wie Kanzleivollmachten, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, das neue Datenschutzrecht und weitere Maßnahmen zur Sicherung des "Vermögensgegenstands Kanzlei". Gleichzeitig findet eine umfangreiche Ausstellung von Anbietern hervorragender Lösungen für Steuerberater statt. Die vollständige Einladung hier als PDF ca. 70 KB 04.09.2009 |
|
Software für Steuerberater: COLLEGA
InvoiceReader (CIR) für Agenda-Anwender. Alle Schnittstellen
sind fertig. Sachkonten, Debitorenkonten und Kreditorenkonten werden
ebenso wie alle Änderungen aus der Agenda-Fibu übernommen. Für alle
eingescannten Dokumente schlägt CIR richtige Buchungsvorschläge vor.
Neue Konten werden, wenn nötig, in CIR angelegt und an die Fibu
abgegeben. CIR ist derzeit kompatibel zu Agenda, BAB, DATEV, FibuNET, HSC-Finanz Plus, RIB. Weitere Fibu-Programme werden folgen. Bitte, fragen Sie uns bei Bedarf. 28.08.2009 |
|
Praxisausfallversicherung. Im Fall einer
krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit des Steuerberaters werden die
fortlaufenden Kosten der Kanzlei durch die Versicherung ersetzt.
Hierzu hat der BFH am 20.05.2009 VIII R 6/07 entschieden, dass die
Prämien, die eine Arzt für eine derartige Versicherung bezahlte,
Sonderausgaben sind. Daher sind natürlich die Leistungen der
Versicherung auch nicht steuerbar. Der BFH begründet das damit, dass
die Verursachung (Krankheit) in der Privatsphäre liegt. Dieses Thema
wird
117. COLLEGA-TAG
am 27. November 2009 im Rahmen der Themen "Vermögensgegenstand
Kanzlei" und "Praxissicherung" ausführlich behandelt
werden. 24.08.2009 |
|
E-Mail per Einschreiben. Schon heute wird
der Versand von E-Mails für den allgemeinen Geschäftsverkehr
genutzt, wobei es in Kauf genommen wird, dass Sicherheit,
Vertraulichkeit und Verbindlichkeit nicht bestehen, von einem Nachweis
über den Zugang beim Empfänger ganz zu schweigen. Änderungen sind
ab 2010 zu erwarten mit dem sogenannten "Deutschland-Mail" -
De-Mail -. "Ziel von DE-Mail ist, dass künftig
Rechnungen, Kündigungen, Verträge, Bescheide sowie verbindliche und
vertrauliche Kommunikation allgemein elektronisch und rechtssicher
ausgetauscht werden können" sagt Dr. Heike Stach,
Projektleiterin Bürgerportale beim Bundesinnenministerium. Derzeit
läuft ein Pilotprojekt in Friedrichshafen. Der technische Aufwand
für Unternehmen wird wohl eher gering sein, eine gute Schulung ist
zweckmäßig. Ein weiterer Unterschied zur bisherigen E-Mail wird
darin bestehen, dass durch das neue Verfahren Kosten entstehen.
Diese werden wohl von den sogenannten
"Bürgerportalen" erhoben, die alles über gesicherte
Kommunikationskanäle abwickeln. Zusatzdienste, wie
"Einschreiben", Archivierung von Dokumenten ("De-Safe"),
elektronischer Identifikationsnachweis ("De-Ident") werden
möglich sein. Es wird keine Monopolbetriebe geben, sondern freien
Wettbewerb der Bürgerportale. Das wird sich positiv auf die Kosten
("e-porto") auswirken. Wir werden am 117. COLLEGA-TAG
am 27. November 2009 berichten. 24.08.2009 |
|
Software für Steuerberater.
Sie
erstellen einen Jahresabschluss. Eine Buchung erweckt Ihre
Aufmerksamkeit und Sie möchten den Beleg sehen. Sie klicken auf
die Buchungszeile und der Beleg wird angezeigt. Diese
Erleichterung gibt es in der neuen Software COLLEGA
InvoiceReader. Das elektronische Verbuchen aller eingescannten Belege
führt schon zu einer deutlichen Zeiteinsparung beim Verbuchen,
Erfassungsfehler (zum Beispiel Zahlendrehen) werden vermieden und
jeder eingescannte Beleg kann sofort angezeigt werden. Das Programm
ist kompatibel zu DATEV, HSC-Finanz Plus und vielen anderen
Fibu-Programmen. Bitte, fragen Sie uns. Mehr finden Sie hier
als PDF 1923KB. 19.08.2009 |
|
Elektronische Einreichung von Rechtsmitteln
an die Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit. Mit Beschluss vom
30.03.2009, II B 168/08 hat der BFH entschieden, dass Rechtsmittel und
andere bestimmende Schriftsätze derzeit elektronisch an den BFH ohne
Verwendung einer elektronischen Signatur übermittelt werden können.
Hierzu bemerkt die Steuerberaterkammer München: Da nicht
ausgeschlossen werden kann, dass die Verordnungsgeber zukünftig eine
qualifizierte elektronische Signatur bei der Übermittlung
elektronischer Dokumente an die Gerichte als erforderlich ansehen,
sollte man sich vorab jeweils über die aktuellen Bedingungen des
elektronischen Rechtsverkehrs informieren. In Bayern jedenfalls ist
weiterhin die Schriftform vorgeschrieben, elektronische Dokumente sind
in Bayern im finanzgerichtlichen Verfahren noch nicht zugelassen. Es
ist zu hoffen, dass sich dies mit der Einführung des elektronischen
Personalausweises (siehe unten) ändern wird. 19.08.2009 |
|
Rechtsbeistände, die nicht Mitglied einer
Rechtsanwaltskammer sind, mussten sich in dem neuen
Rechtsdienstleistungsregister registrieren lassen (www.rechtsdienstleistungsregister.de).
Wir haben mehrfach darüber berichtet. Die Steuerberaterkammer
München weist nun darauf hin, dass durch die Eintragungen der
verschiedenen Registrierungsbehörden unterschiedliche
Berufsbezeichnungen eingetragen wurden. Es wird daher empfohlen, zu
überprüfen, ob das Wort "Rechtsbeistand" eingetragen
wurde, da dieser Titel sonst unter Umständen nicht mehr verwendet
werden darf. 19.08.2009 |
|
Berufshaftpflichtversicherung
- Beiträge als Arbeitslohn? Der BFH (26.07.2007 BStBl. II, 892) hat entschieden,
dass die Beiträge, die der Arbeitgeber für einen angestellten Rechtsanwalts
bezahlt, lohnsteuerpflichtigen Arbeitslohndarstellen. Anders ist das
nach einer Verfügung des Finanzministeriums Schleswig Holstein vom
05.08.2009 (AZ: 9VI - 317 - 2332 - 188 - Bearbeiter Herr Thiedemann
Tel. 0431/988-8235) bei angestellten Steuerberatern. Hier
ist die Verfügung als PDF 28 KB 19.08.2009 |
|
Elektronischer Personalausweis und
Identitätsnachweis. Am 24. Juni 2009 wurde das neue Gesetz
veröffentlicht, am 01. Oktober 2010 wird es in Kraft treten. Die Signaturverordnung
wurde gleichzeitig geändert: Der elektronische
Identitätsnachweis kann auch für die Identifizierung im Sinne der
Signatur erfolgen. Wir werden auf das Gesetz im Rahmen der
Datenschutz- CD (mehr)
ausführlich eingehen. 05.08.2009 |
|
Software für Steuerberater - Bilanzbericht:
Prüfungs-
oder Erstellungsbericht - das Reporting wird für den
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater immer mehr zur existentiellen
Notwendigkeit. Banken machen Kreditentscheidungen von der Qualität
der eingereichten Unterlagen abhängig. Gerade für mittelständische
Mandanten wurde die Berichterstattung oft wegen der damit verbundenen
Arbeit etwas vernachlässigt. Hier hilft das COLLEGA-Verbundsystem
mit dem im Programm HSC-Finanz Plus neu eingebundenen Programm-Modul Bilanzbericht.
Der Anwender bekommt den Bericht in Sekunden neu durchgerechnet, auch wenn
er noch Umbuchungen einfügen musste. Die programmierte Textverarbeitung
sorgt für rascheste Aktualisierung auch bei sehr langen Berichten mit
vielen Platzhaltern. Information senden wir gerne zu: Hier
anfordern 04.08.2009 |
|
ELENA-ELektronischer
EntgeltNAchweis wurde durch das am 29. März 2009 in Kraft getretene
Gesetz über das Verfahren des elektronischen Geldnachweises
ELENA-Verfahrensgesetz
eingeführt. Die Arbeitgebermeldung startet am 1. Januar 2010 (siehe
Wikipedia).
Das geht auf einen Vorschlag der
so genannten Hartz-Kommission
und auf Forderungen von Arbeitgeberverbänden zurück. Danach sollen
bestimmte Arbeitnehmerdaten, die für die Entscheidung über Ansprüche
auf Arbeitslosengeld und andere Leistungen benötigt werden –
beispielsweise über Beschäftigungszeiten und Höhe des Entgelts –
zukünftig befristet bei einer zentralen Stelle gespeichert werden.
Die Agenturen für Arbeit könnten dann bei Bedarf unmittelbar auf
diese Daten zugreifen. Eine Anfrage beim jeweiligen Arbeitgeber würde
sich erübrigen. Zudem müssten die Arbeitgeber die Bescheinigungen
nicht mehr archivieren. Woher kommen die Daten? Von den Lohn-
und Gehaltsabrechnungen. Das bedeutet, dass in die
Lohnabrechnungsprogramme entsprechende automatische Übertragungsmöglichkeiten
eingebaut und wohl ab 1. Januar 2010 zur Verfügung stehen müssen.
HSC, der Partner von COLLEGA-Verbundsystem
wird die Anforderungen des Gesetzgebers - wie immer - rechtzeitig im
Programm HSC-Lohn Plus zur Verfügung stellen. Näheres siehe www.hsc-software.de 04.08.2009 |
|
Steuermonitor. Der
Mehrnutzen des Einzelnen wird erreicht durch Nutzung der
Verbundpotenziale, z.B. der
Bündelung individueller Leistungskompetenzen, des
kollegialen Austauschs und der zielgruppenorientierten
Marketingstrategie. Hinter Steuermonitor steht der als Repetitor bekannte Steuerberater Dipl.-Vw. Horst Bähr. Kollegen können in mehrfacher Hinsicht profitieren. Zum Einen stehen viele der fachlich hervorragenden Veröffentlichungen von Horst Bähr jedermann zur Verfügung, zum anderen können Kollegen durch Entrichtung einer geringen monatlichen Gebühr weitergehende Dienste des Portals in Anspruch nehmen. Näheres siehe www.steuermonitor.de Bei Interesse bitte bei uns melden, wir sprechen gerade mit Herrn Bähr über Vergünstigungen für Mitglieder und Kunden von COLLEGA. 21.07.2009 |
|
Software für
Steuerberater. COLLEGA-Verbundsystem
hat zum 1. Juli 2009 eine neue Preisliste herausgegeben. Es wird
Spitzensoftware für die Bereiche Rechnungswesen, Lohn,
Steuererklärungen und Kanzleiverwaltung für monatliche Gebühren ab
1,- € pro Mandant inklusive Hotline, Wartung und Updates
angeboten:
Preisliste 20.07.2009 |
|
Steuerprozesse ohne Ende. Da
gewinnt ein Bürger - Verfahrensdauer nicht unter 4 Jahren - einen
Prozess gegen das Finanzamt vor dem höchsten deutschen Steuergericht,
dem Bundesfinanzhof. Gewaltig irrt, wer nun meint, diese Rechtsfrage
sei auch für alle gleichartigen Streitigkeiten geklärt. Das
Zauberwort heißt "Nichtanwendungserlass": Das
Bundesfinanzministerium weist alle Finanzbeamten an, das Urteil nicht
über den entschiedenen Einzelfall hinaus anzuwenden. Die Folge ist,
dass der gleiche Sachverhalt wieder durch alle Instanzen ausgestritten
werden muss. Und wenn der Bundesfinanzhof dann wieder gegen das
Finanzamt entscheidet, kommt es in Sonderfällen vor, dass das neue
Urteil wieder mit einem
Nichtanwendungserlass ausgehebelt wird. Diese Missachtung des
höchsten deutschen Steuergerichts beklagt der Präsident der
Bundessteuerberaterkammer, Horst Vinken, in der FAZ vom 20.07.2009.
Dieses Vorgehen treibe die Steuerpflichtigen in eine Flut von
Rechtstreitigkeiten und gehe auf Kosten der Rechtssicherheit und
Verlässlichkeit des Steuerrechts. Gewaltenteilung heiße, dass die
Finanzämter die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes anzuwenden
hätten. Auch kritisiert Vinken weiter, dass viele Urteile von dem
dafür zuständigen Bundesfinanzminister nicht veröffentlicht
würden, damit sie von der Finanzverwaltung nicht beachtet werden
müssen. "Die Nichtveröffentlichung ist wie ein
stillschweigender Nichtanwendungserlass". Da die von Präsident Vinken zu Recht beklagten, jeglicher Rechtsstaatlichkeit widersprechenden Praktiken des Bundesfinanzministers immer mehr um sich greifen, bleibt nur, die jeweiligen Politiker anzusprechen und bei der Wahl entsprechend zu reagieren. 20.07.2009 |
|
Zehntausende Konten überprüft. Wer
sich nichts zu Schulden kommen lässt, hat nichts zu befürchten. Alle Anderen müssen wissen, dass im ersten Halbjahr 2009 rund
57.000 Bankkonten überprüft wurden. Etwa zwei Drittel waren Anfragen
der Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften, der Rest betrifft
Anfragen der Finanzbehörden und von Hartz- IV- Behörden. Bedenklich
stimmt allerdings, dass die Finanzbehörden angeblich nicht wissen, ob
die Konteninhaber über den Datenabruf informiert wurden - so FAZ vom
18.07.2009. Kontrolle muss wohl sein - aber die Kontrollierten sollten hierüber wenigstens im Nachhinein informiert werden. So viel Fair - Play sollten die verantwortlichen Ober-Behörden - wohl die Bundesfinanzminister, Bundesgesundheitsminister und Bundesjustizminister - schon beachten. Denn sicher sind unter den Kontrollierten auch Bürger, die sich nichts zu Schulden kommen ließen. 20.07.2009 |
| 15.07.2009 E-Mails dürfen beschlagnahmt werden. In dem Beschluss der Bundesverfassungsgerichts vom 16.06.2009 - 2 BvR 902/06 - ging es um folgendes. Ein Bürger erhielt E-Mails von Personen, gegen die wegen Betrugs und Untreue ermittelt wurde. Im Rahmen dieses Ermittlungsverfahrens sollten alle E-Mails des unbescholtenen Bürgers beschlagnahmt werden. Hierbei muss sichergestellt werden, dass Kommunikationsinhalte des höchstpersönlichen Bereichs nicht nicht auf den Rechnern der Ermittlungsbehörden gespeichert und verwertet, sondern unverzüglich gelöscht werden. Es ging um etwa 2.500 E-Mails, die der Bürger auf einem Server seines Providers gespeichert hatte. Sie durften alle beschlagnahmt werden. Zwei Seelen sind da sicher in der Brust rechtschaffener Menschen: Zum einen muss Betrügern & Co. entgegen getreten werden, zum anderen muss jeder von uns erkennen, dass die Privatsphäre im Zeitalter moderner Medien immer mehr eingeschränkt wird. Allerdings: Die Entscheidung des BVerfG steht im Ergebnis der Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes - nächste Spalte - diametral gegenüber. Die Presserklärung des Bundesverfassungsgerichts finden Sie unter http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg09-079.html |
| 15.07.2009 Die Novelle zum Bundesdatenschutzgesetz ist zusammen mit vielen anderen Gesetzen im Eilverfahren vor dem Ende der Legislaturperiode verabschiedet worden. Bisher gibt es zu diesem Gesetz mehr Kritik als Zustimmung. Vor allem aufgrund der Datenerhebungen bei der Bahn, Lidl und anderen will das Gesetz die Daten von Arbeitnehmern schützen. Der Wortlaut des als Schnellschuss bezeichneten Gesetzes lässt für Interpretationen wenig Spielraum, sondern dehnt den Datenschutz eindeutig zu Lasten der Kriminalitätsbekämpfung aus (FAZ vom 15.07.2009 Seite 21). Eine Abwägung zwischen dem Schutz der persönlichen Daten der Mitarbeiter und dem Schutz der Unternehmen vor kriminellen Handlungen - auch der Mitarbeiter - ist offenbar unterblieben oder misslungen. Das Bundesdatenschutzgesetz wird uns in der nächsten Legislaturperiode wohl weiter beschäftigen. (412962) |
| 15.07.2009 Ihre Festplatte verrät Sie. Sie entwerfen handschriftlich einen Brief. Nachdem Sie fertig sind, stellen Sie fest, dass das so nicht geht. Sie zerreißen den Entwurf oder vernichten ihn im Aktenwolf. Ihre Gedanken bleiben bei Ihnen - kein Dritter wird sie ohne ihre Zustimmung erfahren. Ganz anders geht das bei gleichem Ablauf mit dem PC: Der Unterschied ist, dass Sie nicht das Papier mit dem Entwurf zerreißen, sondern die Datei auf dem PC löschen. Das Risiko ist, dass Fachleute mit recht einfachen Mitteln die "gelöschte Datei" wieder herstellen können. Den die EDV löscht nur den Eintrag im Inhaltsverzeichnis. Daher kann die Datei nicht mehr angezeigt werden. Der Text ist aber nach wie vor auf der Festplatte vorhanden und bleibt das auch ziemlich unbegrenzt. (412961) |
| 13.07.2009 Die Nächste Vorstandsitzung von COLLEGA e.V. findet Ende Juli statt. Wir bitten um Anregungen und Fragen. Danke. |
| 13.07.2009 Patientenverfügung. Das Gesetz, wonach der Wille eines Patienten bei der Anwendung lebensverlängernder Maßnahmen vorrangig berücksichtigt werden muss, wurde vom Bundestag und Bundesrat angenommen. Wir werden hierzu mit einem ausführlichen Referat am 117. COLLEGA-TAG am 27.11.2009 Stellung nehmen. |
| 13.07.2009 Das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist in Kraft. Damit wurde die sogenannte umgekehrte Maßgeblichkeit aufgegeben. Nach einem Rundschreiben der Bundessteuerberaterkammer ist - da das Einkommensteuergesetz keinen Termin für das Inkrafttreten regelt - nach Art. 15 des BilMoG eine steuerliche Anwendung ab dem Jahr 2009 anzunehmen. Mehr siehe Homepage der Steuerberaterkammer München www.stbk-muc.de |
| 13.07.2009 Statusfeststellungen - Vertretungsbefugnis durch Steuerberater. Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) weist Steuerberater in bestimmten Fällen des Statusfeststellungsverfahrens als Vertreter der Mandanten zurück. Das Präsidium der Bundessteuerberaterkammer hat sich nun dafür ausgesprochen, dass diese Frage in verschiedenen Musterverfahren entschieden werden soll. Hierzu gibt es eine Information der Steuerberaterkammer München, die wir hier als PDF ca. 639 KB zur Verfügung stellen. |
| 13.07.2009 Impressum auf der Homepage. Wer eine eigene Homepage ins Internet stellt. muss auf die Bestimmungen des Datenschutzes achten. Wenn Dritten die Möglichkeit eingeräumt wird, geschützte persönliche Daten über die Homepage einzugeben, muss darauf hingewiesen werden, was der Empfänger mit den Daten bezweckt bzw. was er damit anfangen möchte. Fragen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten, um Abmahnungen und sonstigen Ärger zu vermeiden. |
| 13.07.2009 Keine strafrechtliche Haftung des Steuerberaters für seinen Mandanten. Die FAZ verweist am 08.07.2009 auf eine Urteil des OLG Zweibrücken. Ein Mandant war wegen Hinterziehung von Umsatzsteuern zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Steuerberater habe die Steuererklärungen lediglich vorbereitet. Sie seien vom Mandanten unterzeichnet und beim Finanzamt eingereicht worden. Damit handle es sich um eigene Erklärungen, für die der Mandant mit seiner Unterschrift auch die Verantwortung übernommen habe. Eine Beihilfe, Mittäterschaft oder mittelbare Täterschaft des Steuerberaters schlossen die Richter aus, weil er keinen Vorsatz dazu gehabt habe. Wichtig: Anders wäre es wohl gewesen, wenn der Steuerberater die Erklärungen unterschrieben hätte. (412945) |
| 13.07.2009 "In der Öffentlichkeit wird die Wahrheit unterdrückt" lautet die Überschrift eines Interviews mit Prof. Paul Kirchhof im Süddeutsche Zeitung Magazin vom Juni 2009. Der bekannte Steuerrechtler bringt seinen Wahlkampf bei der letzen Bundestagswahl mit einigen sehr kritischen Sätzen in Erinnerung, die nachfolgend auszugsweise wörtlich wiedergegeben werden: Frage: "Sie beklagen Manipulationen in der Mediendemokratie". Prof. Kirchhof: "Vor allem, wenn der Bürger seine Entscheidung dank gezielter Desinformation treffen würde. Wenn er sich zum Beispiel gegen ein Steuersystem entscheidet, weil er meint, der Krankenschwester ginge es damit schlechter, obwohl es ihr besser gehen würde..." Frage: "...Sie spielen auf die Angriffe von Gerhard Schröder im Wahlkampf 2005 an. Schröders Kampagne gegen Sie scheint Sie immer noch zu ärgern." Prof. Kirchhof: " Nein. Ich erwähne das, weil wir wieder vor demselben Problem stehen. Ich habe die ernste Sorge, dass der Wähler auch in diesem Wahlkampf bewusst fehlinformiert wird. Der polemische Wahlkampf 2005 war aus meiner Sicht eine Niederlage für die Demokratie. Die Politik zerstört ihre demokratische Grundlage und verliert Vertrauen, wenn sie die Idee des Gegners nicht ernstlich diskutiert." (412898) |
|
08.07.2009 Steuerberatungskosten als
Sonderausgaben. Es ist unfassbar aber wahr. Im Rahmen der
Verhandlungen über das Bürgerentlastungsgesetz wurde unser Wunsch,
der von eine breiten politischen Mehrheit unterstützt wurde,
Steuerberatungskosten wieder als Sonderausgaben abzugsfähig zu
machen, nicht realisiert. Alle guten Begründungen, insbesondere, dass
die meisten Bürger im Hinblick auf die steigende Kompliziertheit des Steuerrechts
ohne die Hilfe eines Steuerberater ihren steuerlichen Verpflichtungen gar nicht mehr
nachkommen können, haben nichts geholfen. Politiker beachten bei all ihrem Tun, was Ihnen täglich von der übermächtigen Lobby vorgetragen wird. Unsere Lobby war wieder zu schwach. Steuerberater sollten ihre örtlichen Politiker öfter ansprechen! Mehr finden Sie im Praxisticker Nr. 158 des Landesverbands der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Beruf in Bayern e.V.: Hier oder mit freundlicher Genehmigung des LSWB als PDF 19KB |
| 25.06.2009 Kein DSL möglich. In Ballungszentren kein Problem - auf dem flachen Land aber oft trauriger Alltag. Die Bundesregierung will durch ihre Konjunktur-Förderungs-Maßnahmen die Breitbandversorgungslücken schließen. Angeblich fehlen in 800 Kommunen die Breitbandzugänge. Teilweise wird dem Mangel durch die Verlegung von Kabeln abgeholfen. Mit Satelliten will www.avanti-communications.com die lückenlose Breitbandversorgung bzw. die entstandene digitale Kluft zwischen urbanen und ländlichen Gebieten schließen. Diese Information lässt die bisher schlecht versorgten Internet-Nutzer hoffen, sie soll aber auch helfen, zu vermeiden, dass teilweise sehr teuere Zwischenlösungen langfristig abgeschlossen werden. |
|
20.06.2009 Folgende Erlasse
zur Umsetzung des
Erbschaftsteuerreformgesetzes (vgl. unten 15.06.2009) wurden im
Bundessteuerblatt (BStBl) 2009, Teil I veröffentlicht: Feststellung von Grundbesitzwerten, Anteilswerten und von Betriebsvermögenswerten auf Seite 546 ff., land- und forstwirtschaftliches Vermögen auf Seite 552 ff. und Bewertung von Grundvermögen auf Seite 590 ff. |
| 19.06.2009 Deutsch-Italienische Seminarveranstaltung der Steuerberaterkammer in Meran/Südtirol am 18. und 19. September 2009. COLLEGA beteiligt sich an der Fachausstellung. Hier finden Sie die offizielle Einladung. |
| 19.06.2009 Kammerfachtag der Steuerberaterkammer in München am 25. September 2009. COLLEGA beteiligt sich an der Fachausstellung. Hier finden Sie die offizielle Einladung. |
| 15.06.2009 Der 2. Deutsche Syndikus-Steuerberatertag findet am 29.06.2009 in München statt. COLLEGA beteiligt sich an der Fachausstellung. Hier finden Sie die offizielle Einladung. |
| 15.06.2009 Erbschaftsteuerreform. Mit Datum vom 05.05.2009 hat die Finanzverwaltung gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden zur Umsetzung des Erbschaftsteuerreformgesetzes beschlossen. Dem sind zwei Erlasse vom 30.03.2009 zur Feststellung von Grundbesitzwerten, Anteilswerten und Betriebsvermögenswerten und vom 01.04.2009 zur Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens voraus gegangen. Nach Ansicht von NWM-Newsletter sind auch nach Bekanntgabe der umfangreichen Erlasse einige Zweifelsfragen und Anwendungsprobleme weiterhin ungeklärt. |
| 15.06.2009 Herausgabe von Mandantenunterlagen. Ein zu begrüßender Beschluss des OLG Köln vom 05.01.2009 (vgl. DStR 2009 S. 1228 mit Anmerkung von Riemer) stärkt die Rechte des Steuerberaters. Kurze Schilderung: Mandant zahlt des Honorar nicht und kann für die streitige Honorarforderung auch keine Sicherheit leisten. Da darf der Steuerberater die Belege des Mandanten zurück behalten, auch wenn der Mandant vorbringt, er sei auf die Belege existentiell angewiesen. Der Steuerberater muss dem Mandanten die Möglichkeit der Einsicht in die Unterlagen gewähren und es ihm ggf. ermöglichen, von den Belegen Kopien anzufertigen. Für die Kopierkosten kann der Steuerberater Auslagenersatz verlangen. |
|
15.06.2009 Das Bundesdatenschutzgesetz soll
nach Jahren der stiefmütterlichen Behandlung an mehreren Stellen
geändert werden (vgl. FAZ von 10.06.2009). Ursache sind offenbar die
verschiedenen Affären der Bespitzelung von Mitarbeitern.
Verwunderlich ist, dass sich die Änderungsvorhaben nicht unmittelbar
damit befassen, sondern mit Einschränkungen des Adresshandel und
Regelungen für Auskunfteien, wann und wie sie die Kreditwürdigkeit
von Schuldnern erfassen und Auskunftssuchenden überlassen dürfen.
Wie in den letzten Jahren üblich, wird die Politik auch hier wieder
äußerst komplizierte Regelungen treffen. Die große Koalition gibt
die mit den Änderungen verbundenen Kosten der Wirtschaft mit 646.700 Euro pro Jahr
an, der Nationale Normenkontrollrat hat allein unter Berücksichtigung
des derzeitigen Schufa-Auskünfte ein Belastung von mehr als 9
Millionen Euro errechnet. Wann wird der Regelungswut der Politiker
endlich Einhalt geboten? Hinweis zu Vermeidung von Abmahnungen: Die Homepage des Steuerberaters muss ein Impressum und eine Datenschutzerklärung beinhalten. Näheres gerne auf Anfrage. |
| 09.06.2009 Rundfunkgebühren für PC. Wer einen PC und kein Rundfunkgerät im privaten Bereich bereithält, muss Rundfunkgebühren bezahlen. So lauten zwei Urteile der Oberverwaltungsgerichts (OVG) Nordrhein-Westfalen (8A 2690/08 und 8A 732/09) gegen zwei Studenten. Diese hatte sich zwar darauf berufen, dass sie niemals mit ihren PC Rundfunk- oder Fernsehrprogramme empfangen. Darauf kommt es aber nach Ansicht des Gerichts nicht an, sondern darauf, das der PC "zum Empfang bereit gehalten wird". Nach dem Rundfunkstaatsvertrag ist ein PC ein "neuartiges Rundfunkempfangsgerät". Wer dagegen im Privatbereich bereits Rundfunkgebühren bezahlt, braucht für die dort vorhandenen PC's keine weiteren Rundfunkgebühren zu entrichten. |
| 08.06.2009 COLLEGA InvoiceReader. Das Programm ist einfach zu bedienen. Belege werden eingescannt. Die Erkennungssoftware macht Buchungsvorschläge. Statt Belege abzutippen, überprüft und verbessert der Anwender diese Vorschläge und übergibt sie an die Buchführung. Das Programm lernt laufend dazu. Eingabefehler sind Vergangenheit. Änderungen im Datenbestand der Sach-, Debitoren- und Kreditorenkonten werden sofort übernommen. Das Programm ist derzeit kompatibel zu DATEV, HSC-Finanz Plus, FibuNet und BAB, Integration in weitere Buchführungsprogramme ist in Vorbereitung. Bitte, fragen Sie uns, wenn Sie ein anderes Buchführungsprogramm einsetzen. Weitere Informationen hier |
| 08.06.2009 Windows 7. Der Nachfolger von Vista dürfte teuerer werden, die Preise sollen noch im Juni bekannt werden. Vorberichte lassen erwarten, dass die bei Vista bemängelten Probleme beseitigt sind. Dennoch empfehlen wir aus Erfahrung, nicht bei den ersten Anwendern sein zu müssen. Ein gutes Vierteljahr abwarten und dann nach dem ersten Service Pack umstellen, spart bestimmt viel Ärger und Zeit. |
|
08.06.2009 WINDOWS Server 2008.
Vereinzelt wurde dieses neue Betriebssystem bereits installiert. Auf
der Homepage von Microsoft - http://www.microsoft.com/Germany/windowsserver2008/default.mspx
- findet man folgenden Hinweis: "Ab dem 26. Mai 2009 ist Service Pack 2 (SP2) für Windows Server 2008 und Windows Vista verfügbar, ein Update sowohl für Windows Vista als auch für Windows Server 2008. SP2 enthält alle seit SP1 veröffentlichten Updates und unterstützt außerdem neue Hardwaretypen und verschiedene neue Standards." Damit sind wohl die größten Ungereimtheiten beseitigt. Fachleute berichten aber nach wie vor von einem erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand bei der Installation des neuen Betriebssystems und vor allem der Anpassung der Anwenderprogramme. Man sollte genau prüfen, ob die derzeit angebotene Version von Windows Server 2008 schon eingesetzt werden muss. Im Grunde besteht hierfür in den meisten Fällen keine Eile. Denn: In wenigen Monaten liegen dann ausreichende Informationen und Erfahrungen vor und man spart sich recht viel Lehrgeld und Leeraufwand. |
|
03.06.2009 Finanzämter sollen kulanter sein.
Das Bundesfinanzministerium hat die Länderfinanzministerien
gebeten, die Finanzämter sollten gegenüber Unternehmern und
Selbständigen kulanter zu sein. Im Hinblick auf die Wirtschaftskrise
sollen die Finanzbehörden ihren Ermessenspielraum bei Anträgen auf
Stundung, Erlass, Vollstreckungsaufschub oder Anpassung der
Vorauszahlungen zugunsten der von der Krise betroffenen Unternehmen
möglichst weitgehend ausschöpfen. Das trifft vor allem auf
Vorauszahlungen zu, die aufgrund der nicht mehr zutreffenden
günstigen Zahlen des Jahres 2008 festgesetzt wurden. Mehr: http://www.bundesfinanzministerium.de
Eine derartige Bitte ist wohl unverbindlich und setzt keine Rechtsgrundlage. Man kann sich im Bedarfsfall aber darauf berufen. |
|
02.06.2009 Veranlagungsvorschlag. Das
Folgende hat für unseren Berufsstand besondere Auswirkungen: Die
Finanzverwaltung arbeitet daran und ist fast am Ziel: Insbesondere
Lohnsteuerdaten, Daten über Kapitalerträge, Daten über Renten
(staatliche und private) und Spenden müssen der Finanzverwaltung
elektronisch gemeldet werden. Mit diesen Daten will die
Finanzverwaltung für alle in Frage kommenden Bürger - das sind vor
allem die große Zahl der Arbeitnehmer - sogenannte
Veranlagungsvorschläge elektronisch erstellen und versenden. Der
Empfänger kann innerhalb einer Frist - wohl 1 Monat - Einspruch
einlegen. Andernfalls wird der Vorschlag zum rechtskräftigen
Steuerbescheid. Das Rad lässt sich nicht mehr zurück drehen - zu lange und zu intensiv hat die Verwaltung ihr Vorhaben betrieben. Wichtig ist für uns: Jeder Bürger und jeder bevollmächtigte Steuerberater müssen jederzeit uneingeschränkten Einblick in die von der Finanzverwaltung gespeicherten Daten haben. Denn nur so lassen sich Fehler rechtzeitig feststellen und beseitigen. Hierbei ist es von besonderer Bedeutung, dass der beauftragte Steuerberater unmittelbaren Zugriff auf die Daten hat. Alles Andere würde sein Ansehen gegenüber seinen Mandanten schwer beschädigen. Diese Anforderung muss von der Politik beachtet werden - jeder, der Kontakt zu Politikern hat, sollte darauf hinwirken. |
|
02.06.2009 Taxonomie. Von der Site http://www.xbrl.de
haben wir den folgenden Text heruntergeladen:
HGB-Taxonomie umfasst, was – aus Sicht des XBRL Deutschland e.V.
sowie der an dem Taxonomie-Projekt beteiligten Unternehmen und
Organisationen – als angewandtes Bilanzrecht in der
Bundesrepublik Deutschland gilt. Die Grundlage der HGB-Taxonomie sind
demzufolge: - HGB - Steuerrecht - GoB - die zugehörige Kommentar-/Lehrmeinung - sowie die Gepflogenheiten der Praxis Die
Inhalte der Taxonomie entsprechen der Situation zum Zeitpunkt ihrer
Erstellung. Im Fall künftiger Änderungen in den zugrunde liegenden
Vorschriften und Praktiken sind Aktualisierungen der Taxonomie
geplant. XBRL bietet die Voraussetzungen, den gesamten Informationsfluss - von der Quelle bis zum Empfänger - zu beschleunigen, qualitativ zu verbessern und kostengünstiger zu machen. Für die Steuerberater bedeutet dies: Insbesondere Jahresabschlüsse müssen im Format XBRL zur Verfügung gestellt werden. Die Finanzverwaltung will in Kürze die Vorlage von Jahresabschlüssen in diesem Format zum Standard machen. Wie alle Softwarehäuser arbeiten auch wir an dieser weiteren besonderen Herausforderung. |
| 14.05.2009 Datenschutz-Seminar bei der Steuerberaterkammer München. Datenschutz ist Existenzschutz - unter dieser Bezeichnung fand das Gemeinschaftsseminar der Steuerberaterkammer München und von COLLEGA e.V. statt. Der 1. Vorsitzende von COLLEGA hat einen Tag das Gesetz erläutert und praxisnah dargestellt, wie es umgesetzt werden kann. Die Sicherheit der Kanzlei-, der Mitarbeiter- und vor allem der Mandantendaten steht in der Praxis an erster Stelle. Die graue Theorie des Datenschutzgesetzes wird sehr lebendig, wenn man sie mit den Sicherheitsanforderungen der Kanzlei umsetzt. Das Seminar wurde - wie auch die Vorgängerseminare - von den Teilnehmern sehr gut ( Note 1,5) beurteilt. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier |
|
13.05.2009 Der Deutsche Steuerberaterkongress 2009 wurde im CCH in Hamburg durchgeführt. Ein neuer Besucherrekord wurde aufgestellt. Der Kongress war wie immer hervorragend organisiert, die Themen waren hoch aktuell und sehr interessant. Das COLLEGA-Verbundsystem wurde durch die beteiligen Firmen COLLEGA, Computer Bauer, HSC Fibu und HSC Lohn sowie Steuersoft repräsentiert. Wir danken allen Besuchern unseres Standes für ihr Interesse. Gerne senden wir allen Interessenten weiterführende Unterlagen. Mailanfrage bitte an info@collega.de oder Telefon 08709/92230. |
|
13.05.2009 Vorsicht mit elektronischen Fahrtenbüchern. Das FG Münster hat mit Urteil vom 18.12.2008 12 K 1073/07 E die bisherige Rechtslage bestätigt: Wenn ein Fahrtenbuch elektronisch geführt wird und die Daten nachträglich geändert werden können, ohne dass die Reichweite dieser Änderungen in der Datei selbst dokumentiert und bei gewöhnlicher Einsichtnahme in die Datei offen gelegt wird, liegt kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch vor. |
|
13.05.2009 Steuerberatungskosten als Sonderausgaben abzugsfähig. Am 30.03.2009 haben wir hierüber erstmals berichtet. Inzwischen liegt hierzu die Bundestagsdrucksache 16/12674 vor. Im Rahmen des "Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung - BürgerEntlastG" verlangt der Bundesrat, den 2006 abgeschafften Sonderausgabenabzug für private Steuerberatungskosten wieder einzuführen. |
| Praktikerseminar "Datenschutz ist Existenzschutz" Gemeinschaftsseminar mit der Steuerberaterkammer München am 14. Mai 2009 in München. Aus der Praxis für die Praxis. Nicht nur das Gesetz ist wichtig, sondern vor allem die Sicherheit der Kanzlei. Dieses Seminar hat bisher beste Beurteilungen. Anmeldeformular |
|
29.04.2009 Zeitpunkt der Leistung ist eine Pflichtangabe auf der Rechnung. Das hat der BFH am 17.12.2008 (Az. XI R 62/07) DStR 2009 Seite 479 entschieden. Wenn die Angabe fehlt, ist kein Vorsteuerabzug möglich. Risikohinweis für Steuerberater: Bei derartigen Rechnungen darf die Vorsteuer nicht versehentlich gebucht werden. Sie müssen zur Korrektur an den Mandanten oder Rechnungsaussteller zurück gegeben werden. |
|
29.04.2009 Elterngeld und Progressionsvorbehalt. Dem BFH (Az. IV B31/09) liegt eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen ein Urteil des FG Nürnberg (Az. 6K 1859/2008) zur Entscheidung darüber vor, ob das vor 2 Jahren eingeführte Elterngeld "vollständig", also auch hinsichtlich des sogenannten Sockelbetrags, in den Progressionsvorbehalt einbezogen werden darf. |
|
29.04.2009 Fahrtenbuch oder pauschale 1% Regelung. Nach dem rechtskräftigen Urteil des FG Rheinland Pfalz (Az. 5K 2268/06 - FAZ vom 28.04.2009) kann man auch nach Einreichung der Steuererklärung von der Ermittlung nach Fahrtenbuch zur pauschalen 1% Regelung wechseln, wenn sich bei einer Betriebsprüfung herausstellt, dass die 1% Regelung günstiger ist.Es liege ein unbefristetes Wahlrecht vor und ein solches könne bis zur Bestandskraft der Steuerfeststellung ausgeübt werden. |
|
25.04.2009 Der 115. COLLEGA-TAG am 24.04.2009 war wieder ein voller Erfolg. Die Themen (PDF 65KB) waren: (1) "Behandlung der sonstigen Rückstellungen, insbesondere der Rückstellung für Aufbewahrungspflichten, in Handels- und Steuerbilanz - Praktikerseminar zu den derzeitigen Regelungen und Auswirkungen durch das BilMoG" von StB. Dipl.- Kfm. Peter Neubauer von HAAS BACHER SCHEUER Wirtschaftsprüfungsgesellschaft München, (2) Steuerstrafrecht - "Status quo und geplante Änderungen" von Dr. Wilhelm Schwarzmayr, WP, StB, RA, München, (3) "Künstlersozialabgabe - Betriebsprüfungspraxis, wie schütze ich mich vor Überraschungen" von Richard Holterman, RA, Fachanwalt für Sozialrecht München und (4) der Aktuelle Block mit vielen Tipps und Hinweisen aus der Praxis von Günter Hässel, WP, StB, RB und Kurt Hengsberger, vBP, StB, RB, München. 116. COLLEGA-TAG am 25. September 2009 und 117. COLLEGA-TAG am 27. November 2009. |
|
15.04.2009 Der Wurm ist erwacht schreibt die Süddeutsche Zeitung unter zum Thema Conficker. "Offenbar wollen die Programmierer den Wurm nutzen, um den Besitzern infizierter Computer Geld aus der Tasche zu ziehen. Conficker installiert auf befallenen Rechnern automatisch das Programm "SpywareProtect2009". Die unerwünschte Software warnt mit bildschirmfüllenden Meldungen, dass der Rechner von Computer-Schädlingen befallen sei. PC-Besitzer, die die vermeintliche Plage beseitigen wollen, werden aufgefordert per Kreditkarte rund 50 US-Dollar zu bezahlen. Dieser Aufforderung sollten Betroffene aber auf keinen Fall nachkommen." Vielmehr soll man sich auf die Meldungen der installierten Virenschutzsoftware verlassen oder im Zweifel den eigenen EDV-Betreuer um Rat fragen. |
|
09.04.2009 Bundesumweltministerium warnt vor Abzocke mit Rechnungen für "CO2-Beiträge" Mehr |
|
09.04.2009 Bewährungsauflagen zur Wiedergutmachung des durch die Tat entstandenen Schadens können als Werbungskosten abgezogen werden. Das Abzugsverbot nach § 12 Nr. 4 Einkommensteuergesetz steht dem nicht entgegen. Das hat der BFH mit Urteil vom 15.01.2009 IV R 37/06 entschieden. Pressemitteilung des BFH als PDF 17KB |
|
08.04.2009 Neues Update für unser Verbundprogramm Steuersoft. Das Körperschaftsteuerprogramm 2008 steht ab sofort zur Verfügung. Außerdem wurde der Kapitalerstragsteuer-Assistent erweitert: Es können ab sofort Gewinnausschüttungen für bis zu 99 Anteilseigner verwaltet werden. Die Kapitalertragsteuer-Anmeldung wird danach automatisch erzeugt. Unseren Anwendern ist das Update bzw. eine E-Mail hierzu zugegangen - im Falle von Fragen bitten wir um Anruf. |
|
07.04.2009 Kanzleimanagement - Effizienz steigern. Leistungserfassung - Aufschreibung der Mitarbeiterzeiten sind in fast allen Kanzleien alltäglich - das Erstellen von Honorarrechnungen ohnehin. Aus diesen beiden Datensammlungen lassen sich ohne weitere Zusatzarbeit Rentabilitätsberechnungen der Kanzlei erstellen, die zu beträchtlichen Gewinnsteigerungen führen können. Mehr |
|
07.04.2009 Die Finanzverwaltung kann nicht verlangen, dass Überschussrechner die Anlage EÜR verwenden (Urteil des FG Münster vom 17.12.2008 6 K 2187/08. Revision beim BFH unter Az.: X R 18/09. Mehr |
|
06.04.2009 Kanzleiverkauf ohne gute Vorbereitung kann zu erheblichen Einbußen führen. Hinweise finden Sie aktuelle Informationen oder Sie melden sich an zum Seminar am 26.06.2009. |
|
30.03.2009 Steuerberatungskosten sollen künftig wieder als Sonderausgaben absetzbar sein. Der Bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon stellte bei der Bundeskammerversammlung der Bundessteuerberaterkamm fest, dass die Abschaffung der Abzugsmöglichkeit nicht den erwünschten Effekt, sondern viel Ärger gebracht hat. Eine bayerische Gesetzesinitiative zur Wiedereinführung des Sonderausgabenabzugs hat im Finanzausschuss des Bundesrats eine Mehrheit gefunden. Minister Fahrenschon hofft, dass der Bundesrat in seiner Plenarsitzung am Freitag, 03.04.09 dem Votum des Finanzausschusses folgt. Wir schließen uns dieser Hoffnung an und danken Herrn Minister Fahrenschon für seine Initiative, die unter dem Motto steht "Arbeiten statt Ankündigen". Das alles ergibt sich aus einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen: http://www.stmf.bayern.de/internet/stmf/aktuelles/pressemitteilungen/2009_095/index.htm |
|
30.03.2009 Bereits am 23.01.2009 haben wir auf den Wurm Conficker hingewiesen. Angeblich soll dieses Schadprogramm nun am 1. April 2009 mit aller Macht zuschlagen. Rechner mit guter Antivirensoftware dürften geschützt sein. Microsoft hat im übrigen unter http://support.microsoft.com/kb/962007/de umfangreiche Informationen und ein Programm zur Verfügung gestellt, mit dem das Virus entfernt werden kann. Große Gefahr besteht wie immer für die privaten Rechner, z.B. der Kinder, auf denen kein Virenschutzprogramm installiert ist. Es gibt kostenfreie Virenschutzsoftware, die auf den Rechnern der Kids installiert werden kann. Näheres finden Sie bei Google unter dem Suchwort "Virenschutz". |
|
30.03.2009 Die Münchner Steuerfachtagung war wieder ein voller Erfolg. Besucher und Aussteller lobten die gewohnt gute Qualität der Vorträge und die mustergültige Organisation und Betreuung durch die Veranstalter. Frau Stroh-Endlicher und ihr Mann haben sich wieder übertroffen. Die nächste Münchner Steuerfachtagung findet am 24./25. März 2010 statt. |
|
23.03.2009 Am 31.03 2009 um 17:00 findet in der Straubinger Stadthalle eine sehr beachtenswerte Veranstaltung statt: Wirtschaftskrise und / oder grundlegende Vereinfachung des Steuerrechts Als Referenten werden angekündigt: Prof. Dr. Paul Kirchhof, BFH-Vizepräsident Hermann-Ulrich Viskorf, Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, Christine Scheel MdB, Florian Pronold MdB und Dr. Daniel Volk MdB – Moderation: Prof. Dr. Martin Balle Zu der Veranstaltung lädt ein: Bürgerkoalition der Vernunft zur Vereinfachung des Steuerrechts, deren Initiatoren sind der Straubinger Steuerberater und Rechtsbeistand, Herr Siegfried Späth und der ehemalige Vorsteher eines Finanzamtes, Herr Jochen Heil. Hier finden Sie das Anmeldeformular als PDF 17KB |
|
23.03.2009 Das Bayerische Landesamt für Datenschutz hat seinen 3. Tätigkeitsbereicht (2008) veröffentlicht. Die Behörde wurde durch Beschluss des Bayerischen Ministerrats vom 03.02.2009 personell erheblich verstärkt. Leiter ist wie bisher Herr Ltd. Regierungsdirektor Günther Dorn. Der Bericht kann im Internet unter http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt1/abt1dsa31.htm gefunden werden. Zum Thema Datenschutz veranstalten wir zusammen mit der Steuerberaterkammer München am 14.05.2009 ein Seminar. Das Anmeldeformular bieten wir Ihnen hier als PDF 63KB zum Herunterladen an. |
|
19.03.2009 Falsche Windows-Warnungen im Umlauf. Angeblich ist eine neue Spam-Welle im Umlauf. Als Absender tritt der Microsoft Support auf. Es wird auf erfundene Fehler in Microsoft Service Pack 1 und Service Pack 2 hingewiesen. Die Meldungen sind mit Links versehen, durch die Trojaner oder Viren aktiviert werden können. Wer derartige "Warnungen" bekommt, sollte keinesfalls die Links anklicken und sich mit seinem EDV-Betreuer in Verbindung setzen. |
|
16.03.2009 Neu ist auf unserer Homepage die Spalte Aktuelle Informationen. Sie finden dort in ausgewählten Fachbeiträgen aktuelle Informationen zu EDV-Neuerungen sowie zu besonderen berufs- und steuerrechtlichen Fragen. |
|
12.03.2009 BAB Buchführung: COLLEGA InvoiceReader arbeitet mit dem Buchführungsprogramm von BAB zusammen. Für eingescannte Belege werden Buchungsvorschläge für dieses Programm erstellt, die Daten werden an die Buchführung übergeben. Alle Kontenstämme - auch der Spezialkontenrahmen für Pflegeheime - werden bedient. Weitere bereits eingebundene Fibu-Programme sind DATEV, FibuNet und unser Verbundprogramm HSC-Finanz Plus. |
|
10.03.2009 CeBIT: COLLEGA hat die größte Computer-Ausstellung der Welt besucht. 25% weniger Aussteller, 20% weniger Besucher - und dennoch waren alle zufrieden. Viele Aussteller sind angeblich mit vollen Auftragsbüchern nach Hause gefahren. Für Steuerberater sind vor allem daten- und revisionssichere Verfahren von E-Mails, ASP-Lösungen, die Integration aller Telekommunikationen und natürlich preisgünstige Angebote solider Anwendungsprogramme von Bedeutung. Wir bereiten für den 115. COLLEGA-TAG am 24.04.2009 zu dem Thema einen Fachvortrag vor. |
|
10.03.2009 Katalog der erlaubten Rechtsdienstleistungen. Nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz dürfen Steuerberater bestimmte Rechtsdienstleistungen als Nebenleistungen erbringen. Ein erster Katalog ist im Betriebs-Berater 4/2009 erschienen und steht hier als PDF 13138 KB zur Verfügung |
|
10.03.2009 Zwingende Angabe des Lieferdatums. Der BFH hat mit Urteil vom 17.12.2008 (XI R 62/07) den Vorsteuerabzug ausgeschlossen, wenn auf der Rechnung des Lieferdatum nicht angegeben ist. Das Urteil sollte im nächsten Mandantenrundschreiben berücksichtigt werden. |
|
09.03.2009 Einladung zum 115. COLLEGA-TAG am 24.04.2009 als PDF 65KB hier |
|
09.03.2009 Bewertungsobergrenze bei Rückgängigmachung von Sonderabschreibungen. Zum BFH Urteil vom 06.06.08 (BStBl 2009 II S. 187) hat nimmt das BMF-Schreiben am 11.02.2009 Stellung: Die Einkommensteuerrichtlinien werden an drei Stellen geändert. Näheres als PDF 33KB hier |
|
27.02.2009 Verzögerungsgeld. Durch das Jahressteuergesetz 2009 wurde eine neue Sanktionsmöglichkeit eingeführt. GDPdU Verweigerern kann ein Verzögerungsgeld bis 250.000 € auferlegt werden. Das kann insbesondere bei Systemwechsel im Hard- und Softwareumfeld Probleme mit sich bringen. Wer seine Fibu tauscht, muss sich zum Beispiel vergewissern, dass die Daten der bisherigen alten Fibu GDPdU-konform vorliegen, bevor die Lizenzen erlöschen. Näheres siehe Groß/Georgius in documanager.de |
|
26.02.2009 Künstlersozialabgabe verstößt gegen die 6.EG-Richtlinie. Das erläutert Grohs in Stbg 1/2009 und rät, bis zu einer endgültigen Klärung den den EuGH alle Fälle durch Einlegung von Rechtsmitteln offen zu halten. Wir bereiten für den 115. COLLEGA-TAG am 24.04.2009 zu dem Thema einen Fachvortrag vor. |
|
25.02.2009 Erbschaftsteuer Frist 30. Juni 2009. Bei Erbfällen (nicht Schenkungen), die zwischen 01.01.2007 und 31.12.2008 eingetreten sind, haben die Erben das bis 30.06.2009 befristete Wahlrecht, altes oder neues Recht anzuwenden. Allerdings: Die neuen höheren Freibeträge gelten nicht für die alten Fälle. Hinweis: Viele Fachleute sprechen davon, dass das Bundesverfassungsgericht mit dem neuen Erbschaftsteuerrecht beschäftigt werden wird. Manche meinen, schon nach den Bundestagswahlen werde manches geändert, je nach Zusammensetzung des neuen Parlaments. Daher: Prüfen, ob man gegen Steuerbescheide vorsorglich Einspruch einlegt. |
|
25.02.2009 Computerspiele sind gefährlich. Im Fall des OLG Frankfurt (Az. VI ZR 173/07) hatte ein Zwölfjähriger ein Computerspiel auf dem Rechner eines Ingenieurbüros installiert und dadurch die Festplatte zerstört. Das Gericht entschied, dass nicht nur die Kosten für eine neue Festplatte, sondern die Kosten der Rekonstruktion und der Störungen des Betriebsablaufs ersetzt werden müssen. Aus der Notiz der FAZ vom 25.02.2009 geht nicht hervor, ob eine hinreichende Datensicherung weiteren Schaden vermieden hat. Wiederholter Rat: Tägliche Datensicherung muss immer sein! |
|
24.02.2009 Praxisbewertung. Prof. Dr. Peter Knief hat ein Programm zur Bewertung von Steuerberatungspraxen und Arztpraxen fertiggestellt. Ein Musterbericht über fast 60 Seiten wird auf der Homepage www.peter-knief.de als PdF-Datei angeboten. Die BGH-Rechtsprechung ist berücksichtigt, der IDW-Standard S1 wird beachtet, die Ermittlung eines angemessenen kalkulatorischen Steuerberaterlohnes ist eingearbeitet, das ab 1.1.2009 neu geltende sog.“ Vereinfachte Ertragswertverfahren“ gem. §§ 199 ff. BewG n.F. wurde zum Vergleich mitprogrammiert. Das Programm eignet ich auch zur betriebswirtschaftlichen Beurteilung einer Kanzlei, wenn keine Verkaufsabsicht oder kein Todesfall vorliegt. Wir planen Seminare mit Herrn Prof. Dr. Knief. Interessenten wollen sich bitte melden. |
|
23.02.2009 Münchner Steuerfachtagung 25. bis 26. März 2008. Wir stellen aus. Anmeldeformular |
|
23.02.2009 Neue Links. Unsere Homepage bietet noch mehr Nutzen durch zahlreiche Links auf wichtige andere Seiten hier klicken |
|
23.02.2009 CEBiT vom 03.03.2009 bis 08.03.2009. Gerne stellen wir Ihnen eine Gastkarte zur Verfügung. Anruf 08709/92230 oder Mail an info@collega.de |
|
17.02.2009 Datenschutzseminar. Wir veranstalten am 14.Mai 2009 zusammen mit der Steuerberaterkammer München ein Seminar "Datenschutz ist Existenzschutz". Anmeldungen richten Sie bitte an die Steuerberaterkammer - das Anmeldeformular bieten wir Ihnen hier als PDF 63KB zum Herunterladen an. |
|
16.02.2009 Pressemitteilung von COLLEGA als PDF 73 KB |
|
der
am 06. Februar 2009 nach kurzer Krankheit plötzlich verstorben
ist. Im
Namen des Gesamtvorstands und aller Mitglieder von COLLEGA
e.V |
| 02.02.2009 Nochmals Pendlerpauschale. Odenthal und Seifert beschreiben in DStR 2009 Seite 201, wie die durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geänderte Rechtslage am besten in der Praxis umgesetzt wird. Rückwirkende Änderungen für 2007 und 2008 sind möglich. |
| 02.02.2009 Vermögensberatung, Vermögensverwaltung, Anlageberatung, Testamentsvollstreckung, Treuhandschaft durch den Steuerberater. Es ergeben sich viele Fragen des Haftungs- und Versicherungsrechts, die in DStR 2009 Seite 244 von Hartmann und Laufenberg untersucht werden. Empfehlung: Der schriftliche Auftrag, in dem alle Einzelheiten genau beschrieben werden, ist unerlässlich - siehe auch Daten- CD von COLLEGA. |
| 23.01.2009 Künstlersozialabgabe. Grohs weist in Stbg 01/2009 darauf hin und begründet das überzeugend, dass die Künstlersozialabgabe gegen EU-Recht verstößt. Es wird geraten, gegen Bescheide über Künstlersozialabgabe Widerspruch zu erheben. Kollegen, die nicht zugleich Rechtsanwalt oder Rechtsbeistand sind, sollten die Widersprüche durch ihre Mandanten einlegen lassen, da es derzeit zweifelhaft ist, ob Steuerberater hierfür vertretungsberechtigt sind. |
| 23.01.2009 Conficker Virus: Microsoft hat bereits im Oktober 2008 einen Patch ausgeliefert, der die Sicherheitslücke im Microsoft Betriebssystem schließt, die von dem Virus genutzt wurde. Der Schutz kann von Anwendern nur erreicht werden, wenn sie die neuesten Updates von Microsoft ausführen, Virenscanner einsetzen und komplexe Passwörter verwenden. Das gilt auch künftig, den Conficker wird aufgrund der derzeitigen Pressemeldungen wohl bald überholt sein und eine neue Virus-Kampagne wird beginnen. |
| 23.01.2009 Der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin), Jochen Sanio warnt vor der Einrichtung von "Bad Banks". (vgl. FAZ vom 16.01.2009). Darunter versteht man staatliche Banken, die alle faulen Forderungen übernehmen. Damit würden die Verluste endgültig sozialisiert werden. Er fordert statt dessen Änderungen des Gestaltungsmissbrauchs, der sich aus der "Fair-Value-Bilanzierung" ergibt. Zu Recht sieht er in dem Ausweis der nicht realisierten Gewinne die Wurzel des Übels und den eigentlichen Anlass der derzeitigen Krise. Nicht umsonst vermissen wir alle das strenge Niederstwertprinzip, das eine wichtige Grundlage für das Wohlergeben der deutschen Wirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg war. |
| 16.01.2009 Nochmals Bilanzpublizität: Unsere Mitglieder und befreundeten Kollegen sind unterschiedlicher Meinung. Die einen sehen in der Bilanzpublizität kein Problem. Soweit Mandanten entsprechende Aufträge erteilen, wird veröffentlicht. Nicht selten wird aber auch von den Mandanten beklagt, dass sich die Veröffentlichungen der Abschlusszahlen geschäftsschädigend auswirkt, weil Wettbewerber und sonst ungeeignete Personen Details erfahren, die sie eigentlich nichts angehen. Gesellschafter, Mitarbeiter, Banken, Kunden und Lieferanten seien aufgrund der engen Kontakte ohnehin informiert und ggf. einzelvertraglich abgesichert. Je größer der Unterschied von einem kleinen oder mittelständischen Unternehmer zu dem nächst großen Wettbewerber, um so beachtlicher sind die Einwände. Der zweiten Gruppe leuchtet ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont: In einer kleinen Anfrage haben die Grünen von der Regierung erfahren, dass Kommissar McGreevy im September 2008 eine Initiative der Europäischen Kommission angekündigt hat, sogenannte kleine Kapitalgesellschaften (micro entities) (vgl. News 2008 vom 15.02.2008) vom Anwendungsbereich des EU Bilanzrechts auszunehmen. Die Bundesregierung begrüßt diese Initiative zwar, ändert aber an der Veröffentlichungspraxis zunächst nichts. Das ergibt sich aus der Bundestagsdrucksache 16/11335 (Seite 7, Tz. 9), die wir hier als PDF (ca. 85 KB) zur Verfügung stellen. |
| 16.01.2009 Die Steuerberaterkammer München teilt mit: Keine Rundfunkgebühren für Internet PC's in Steuerkanzleien. Der komplettre Text steht als PDF zur Verfügung. |
| 16.01.2009 Pauschalhonorar. Das LG Kleve hat in einem Urteil vom 04.07.2008 entschieden, dass ein Mandant einen Vertrag über ein Pauschalhonorar nicht vorzeitig kündigen kann, wenn ein fester Betrag vereinbart wurde und dieser nicht von wechselnden Voraussetzungen abhängt. Man muss sich entscheiden: Will man am Jahresende nach Zehntel oder Aufwand nachträglich abrechnen, dann kann der Mandant zu jedem Termin kündigen oder vereinbart man eine feste Vergütung, dann kann man auch Kündigungsfristen vereinbaren und hat den Anspruch auf das feste Pauschalhonorar bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Näheres siehe DStR 2009 Seite 136. |
| 10.01.2009 Bilanzpublizität und Datenschutz, Schaden für kleine Unternehmer, Bestrafung von Steuerverschwendern. Prof. Dr. Christian Starck ist anerkannter Fachmann für öffentliches Recht. Er kommt in seinem Artikel in DStR 2008, Seite 2035 zu dem Ergebnis, dass die Bilanzpublizität für kleine Gesellschaften besonders unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes unverhältnismäßig und damit verfassungswidrig ist. Dr. Peter Küffner, WP/StB/RB und Präsident des Landesverbands der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB) weist im Praxisticker 134 des LSWB nach, dass die Bilanzpublizität kleinen Unternehmen sehr großen Schaden zufügen kann. Der Praxisticker mit einem Musterbrief zur Abwehr kann hier aufgerufen werden. Günter Hässel, WP/StB/RB, 1. Vorsitzender von COLLEGA e.V. ergänzt: Die Bilanzpublizität war mit hohem Nutzen für die Wirtschaft begründet worden. Schaden sollte damit von Gesellschaftern, Gläubigern und Banken abgewendet werden. Und wo hat das hingeführt? Alle großen Unternehmen, die derzeit in Schwierigkeiten zu ersticken drohen, hatten brav veröffentlicht. Das Ergebnis ist: Die Mittel der Bilanzpublizität haben eine der größten Wirtschaftskrisen aller Zeiten nicht verhindert, ja noch nicht einmal ansatzweise zu einer Früherkennung mit der Möglichkeit von rechtzeitigen Gegenmaßnahmen geführt. Ergebnis: Die Bilanzpublizität hat versagt. Eines der wichtigsten Ziele, nämlich Schaden zu vermeiden oder wenigstens zu begrenzen, wurde nicht erreicht. Im Gegenteil: Kleinen Unternehmen wird, wie Küffner richtig nachweist, Schaden zugefügt. Die Bilanzpublizität kann sofort abgeschafft werden. Ändern würde sich nur, dass Bürokratie abgebaut wird. Statt der unsinnigen Bilanzpublizität sollte die Politik endlich ehrlich sein und zum Beispiel erkennen: Manager, die versagen und dann zur Vermeidung größeren Schadens staatliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen, verschwenden im Ergebnis Steuergelder. Sie sind wie Steuerhinterzieher zu bestrafen. Das wirkt sicher besser als die von vielen Großen belächelte und als Marketinginstrument missbrauchte Bilanzpublizität. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen Verschwender von Steuergeldern. Warum? Wer im Ergebnis die unter der Androhung der Bestrafung wegen Steuerhinterziehung eingetriebenen Steuergelder verschwendet, schadet dem Staat - und damit allen ehrlichen und anständigen Bürgen - in gleicher Weise, wie ein Steuerhinterzieher. Und dass Steuerhinterziehung bestraft wird, gilt wohl als gesichertes Rechtsgut. Also: Gleichheit für alle beim Schutz des Steueraufkommens, wenn vermieden werden soll, dass Steuerhinterziehung künftig straffrei bleiben muss mit der Begründung, dass die Verschwendung von Steuergeldern ja auch nicht bestraft wird. |
| 07.01.2009 Katalog der Rechtsdienstleistungen für Steuerberater. Basierend auf den Beratungen am 113. COLLEGA-TAG wurde der Katalog der für Steuerberater als zulässig erachteten Rechtsdienstleistungen am 114. COLLEGA-TAG abschießend beraten. Nach der redaktionellen Überarbeitung wird er veröffentlicht und kann als PDF 673 KB hier geöffnet werden. Hierbei handelt es sich um Vorschläge, die im Laufe der Zeit von der Praxis und den Gerichten angenommen oder abgelehnt werden können. Alle Kollegen sind aufgefordert, uns hierzu Meinungen, Kritik und Ergänzungsvorschläge zu übermitteln. Der Berufsstand steht vor einer neuen Herausforderung und einer großen Chance! Wir freuen uns über jede Stellungnahme. |
| 06.01.2009 Die Düsseldorfer Tabelle wurde zum 1. Januar 2009 geändert. Link auf die Homepage des OLG Düsseldorf |
| 02.01.2009 Pendlerpauschale: Sehr wichtige Neuerung - Bundesfinanzministerium stimmt rückwirkender Änderung für die Jahre ab 2007 zu. Das Bundesfinanzministerium hat mit Schreiben vom 30.Dezember 2008 zu der Frage der Anpassungen der Steuerveranlagungen ab 2007 an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts Stellung genommen. Sie finden das Schreiben als PDF 50 KB hier. |
|
Wir wünschen Ihnen für das neue Jahr 2009 Gesundheit, Erfolg, viele glückliche Stunden im Kreise Ihrer Familien und Freunde sowie viel Erfolg in Ihren Kanzleien und bei Ihren Mandanten. ----------------- Ihre Fragen beantworten wir immer gerne. Sie erreichen uns wie unten angegeben. |
![]()
COLLEGA-Verband für EDV und
Kanzleiorganisation für Angehörige der steuer- und rechtsberatenden
sowie
wirtschaftsprüfenden Berufe e.V.
und
COLLEGA-Software
GmbH
Holzhäuseln 37 · 84172 Buch am Erlbach
Tel. 08709/92230 · Fax 08709/922333 · e-Mail:info bitte
klicken