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Steuerberater-News 2010                           Glossar / Stichworte zu News 

Impressum

Das Programm COLLEGA-Kanzlei® können Sie auch mieten. Mehr...

Gerne senden wir Ihnen eine Muster CD und Unterlagen von COLLEGA Verbundsystem zum kostenlosen Test Anfordern
119. COLLEGA-TAG am Freitag, 24.09.2010. Neuregelung der Abgabefristen von Steuererklärungen, die vom Finanzamt vorausgefüllte Steuererklärung, E-Postbrief und De-Mail, Vollmachten und Auftragsverwaltung, Datenschutz und Verschwiegenheitsverpflichtung, Taxonomie und weitere Praktiker-Themen.
Einladung als PDF 80 MB
06.09.2010
Steuerberatungskosten. Nach dem Koalitionsvertrag ist der unter rot-grün abgeschaffte Sonderausgabenabzug für private Steuerberatungskosten wieder einzuführen. Hierbei handelt es sich nicht um Klientelpolitik. Es profitieren insbesondere die Bürger, die auch einfache Steuererklärungen nicht ohne Steuerberater erstellen können. Mehr 
04.09.2010
Neue zugelassene Steuerberater. Nach einer Mitteilung der Bundessteuerberaterkammer haben in 2009/2010 2.779 Steuerberaterinnen und Steuerberater die Prüfung bestanden. Wir begrüßen Sie alle herzlich. Nutzen Sie unsere Unterstützung für neu bestellte Kollegen. Mehr
04.09.2010
 
Privater E-Mail-Verkehr kann zu fristloser Kündigung führen. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachsen hat bei excessiver E-Mail-Nutzung einen Grund für eine fristlose Kündigung angenommen. Die privaten E-Mails waren im Urteilsfall nicht durch das Fernmeldegeheimnis geschützt. Mehr
04.09.2010 
Lebenspartnerschaften Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 17.08.2010 entschieden, dass eine Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften im Steuerrecht verfassungswidrig ist Mehr
03.09.2010 
Windows 2000 wird nicht mehr gepflegt. Microsoft hat zum 13.07.2010 den Produktlebenszyklus der Windows-2000-Betriebssystem beendet. Daraus folgt, das manche Softwareanbieter ihre damit laufenden Produkte nicht mehr unterstützen. Mehr
03.09.2010 
Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG): Steuerberater unterliegen diesem Gesetz nicht. Die Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht hat gegenüber dem Deutschen Steuerberaterverband e.V. bestätigt, dass dieses Gesetz nicht für Steuerberater gilt. Mehr
03.09.2010
Fristen Abgabe Steuererklärungen in Hessen. Auch Hessen hat neben Bayern (siehe unten News vom 14.08.2010 und mehr) ein Pilotprojekt gestartet. Die Abgabefristen für "Beraterfälle" wurden für das Veranlagungsjahr 2009 auf den 28.02.2011 verlängert. Mehr
03.09.2010
Anlage KAP Frist zur Abgabe der Steuererklärung. Die Steuergesetze stoßen inzwischen offenbar an die Grenzen der Machbarkeit. Einerseits können die Finanzämter die benötigten EDV Programme nicht fertig stellen, andererseits schaffen es Banken nicht die, die gesetzlich vorgeschriebenen Steuerbescheinigungen vorzulegen. Mehr 
30
.08.2010
Radaranlagen verfassungsgemäß? Zweimal hat sich das Bundesverfassungsgericht damit beschäftigt, ob es zulässig ist, dass bei Überschreitung von Geschwindigkeitsbegrenzungen Radargeräte eingesetzt werden - mit unterschiedlichen Ergebnissen. Mehr
30.08.2010
E-Postbrief schneidet bei Stiftung Warentest nicht gut ab. Der von der deutschen Post erwartete Siegeszug scheint zu stottern. Bemängelt werden eine qualvolle Langsamkeit, das komplizierte Verfahren und die hohen Kosten. Auch seien aufgrund der schleppenden Bearbeitung bei der Post bisher zu wenig Teilnehmer registriert. Mehr
30.08.2010
Grundsteuer abschaffen. Nachdem der Bundesfinanzhof die Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer, die Einheitswerte, für verfassungswidrig erklärt hat (vgl. News vom 13.08.2010), kommen Forderungen, die Grundsteuer gänzlich abzuschaffen. Mehr 
30.08.2010
Cloud Computing wird die wirtschaftlichen Strukturen so grundlegend verändern, wie es das Internet getan hat, meint Gerald Hahn, kein geringerer als Vorstand von Softshell AG, einem ein stark expandierenden Spezial-Distributor mehr
20.08.2010
GDPdU - Onlinebanking - Archivierung. Für buchführungspflichtige Steuerbürger lauern hier zwei Fallen. Zum einen werden die Ausdrucke der elektronisch übermittelten Bankauszüge nach GDPdU nicht als Belege anerkannt, zu anderen können Verzögerungsgelder festgesetzt werden. Mehr
20.08.2010

Fristen Abgabe Steuererklärungen Durch gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder ist die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen für das Jahr 2009 auf den 31. Dezember 2010 festgelegt worden, wenn die Bearbeitung durch eine Steuerberater erfolgt. Mehr
Die Sonderregelung für Bayern befindet sich noch in der Pilotphase.
Mehr
14.08.2010

Arbeitszimmer Bundesverfassungsgericht ändert Rechtslage. Das Verbot, die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer als Werbungskosten abzuziehen, ist verfassungswidrig, wenn der Arbeitgeber dem Steuerpflichtigen nachweisbar keinen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Mehr
14.08.2010

Ausfuhrnachweise Originalbelege erforderlich. Das Problem eines Urteils des Finanzgerichts München vom (19.05.2010 Aktenzeichen 3 K 1180/08) war, dass ein Unternehmen die Ausfuhrbelege mit den Sichtvermerken eingescannt und die Originale vernichtet hat. Mehr
14.08.2010
Dienstwagen Privatnutzung kein Ansatz für Privatfahrten, wenn kein Fahrtenbuch geführt wird. Der Bundesfinanzhof hat sich in seinem Urteil vom 21.04.2010 mit einem solchen Fall befasst. Näheres zu der nicht in jedem Fall anwendbaren Entscheidung finden Sie hier (Bitte beachten Sie die News vom 21.06.2010 mit einem anderen Ergebnis eines BFH-Urteils) 
13.08.2010

Abtretungsanzeige per Fax wirksam. Forderungen an das Finanzamt können abgetreten werden. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seinem Urteil vom 08.06.2010 (VII R 39/09) die Übermittlung per Telefax als wirksam anerkannt. Mehr
13.08.2010

Einheitswerte verfassungswidrig? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 30.06.2010 (II R 60/08), festgestellt, dass die Verwendung der Einheitswerte auf den Stichtag 1.1.1964 jedenfalls für die Berechnung des Grundsteuer für Stichtage bis zum 1. Januar 2007 noch verfassungsgemäß ist. Mehr
13.08.2010

Google Street View Gegner müssen Widerspruch einlegen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) erläutert auf seiner Homepage die näheren Einzelheiten. Dort wird auch ein Musterschreiben des Widerspruchs abgedruckt Mehr mit Meinungen zum Thema
13.08.2010

Internetadresse Verkauf nicht steuerpflichtig. Das Finanzgericht Köln (Az 8 K 3038/08) hat entschieden, dass der gelegentliche Verkauf von Internetadressen nicht steuerpflichtig ist. Mehr
12.08.2010

Abgeltungsteuer. Wenn es nicht so traurig wäre, möchte man jubeln.

Seit Jahrzehnten ist es jedes Jahr das Gleiche. Im Dezember, oft erst zwischen Weihnachten und Neujahr, werden neue Steuergesetze veröffentlicht. Diese gelten dann sehr oft ab dem folgenden 1. Januar. Überraschende Änderungen werden von den Politikern sehr gerne in Nachsitzungen eingefügt, so dass Bürger, Wirtschaft und Steuerberater auch trotz gewissenhafter Vorbereitung immer wieder vollkommen überrascht werden. Steuerberater und die Hersteller der Software-Programme der Steuerberater werden gezwungen, in kürzester Zeit reagieren. Steuerberater müssen die neue Gesetzeslage über Nacht kennen, um ihre Mandanten richtig beraten zu können. Die Software-Programme müssen in kürzester Zeit fertig sein, damit  die Jahressteuererklärungen abgegeben werden können.
Warum jubeln?
Weil der Gesetzgeber mit der angeblich so einfachen Neureglung der Abgeltungsteuer jetzt selbst nicht fertig wird. Die Finanzverwaltung hat es bis heute nicht geschafft, ihre EDV-Programme an die neue, seit 1. Januar 2010 geltende Rechtslage anzupassen. Es wird nun angekündigt, dass die zu tausenden bei den Finanzämtern liegenden Steuererklärungen im September bearbeitet werden können. Das bedeutet, dass die Steuererstattungen frühestens im Oktober auf den Bankkonten der Steuerbürger gutgeschrieben werden. Eine zinslose Staatsanleihe?
Die Regelung der Abgeltungsteuer ist so kompliziert, dass auch die Softwarehersteller der Steuerberater es fast nicht geschafft hätten. Aber sie sind - wie immer - rechtzeitig mit der Anpassung fertig geworden. Tausende von Steuererklärungen wurden abgegeben und schlummern nun in den Amtsstuben der Finanzämter.

Es ist für alle Beteiligten wichtig, zu wissen: Dieses Gesetz von offenbar besonders schlechter Qualität wurde unter der Verantwortung des Finanzministers Steinbrück erstellt und verabschiedet. 

Der jetzige Finanzminister kann nur gebeten werden, künftig Steueränderungs-Gesetze, die ab Januar gelten sollen, spätestens im Herbst des Vorjahres fertig zu stellen und zu verabschieden. Und vor allem, endlich die seit Jahrzehnten angekündigten Steuervereinfachungen auch gegen den Widerstand aller Lobbyisten endlich durchzusetzen. 

So kann es nicht weiter gehen.

07.08.2010

E-POST. Ab sofort können Sie sich auch bei der E-Post ihre persönliche Wunschadresse reservieren lassen: Im Browser www.epost.de eintippen. Vorname, Name, (+ ggf. Nummer) eintippen sowie Adresse eintippen. Handy griffbereit. Handy-Nummer eintippen, Registrierung beantragen. Nach ganz kurzer Zeit (2 bis max. 2 Minuten) wird auf das Handy eine sechsstellige TAN gesandt. Diese eingeben und Registrierung abschließen. Es kommt sofort eine Bestätigung. Fertig. 
Neben der Deutschen Post kann man auch bei GMX und WEB.DE Wunschadressen registrieren lassen.
Weitere Einzelheiten
18.07.2010 
Statusfeststellungsverfahren. Die 12. Kammer des Sozialgerichts Kassel hat mit Urteil vom 09.12.2009 (Az.: S 12 KR 27/09) entschieden, dass die Angehörigen der steuerberatenden Berufe nach §§ 28h und 28p SGB IV unstreitig als Bevollmächtigte vor dem Sozialgericht und vor dem Landessozialgericht vertretungsbefugt sind, was letztlich auch für das dem sozialgerichtlichen Verfahren in diesen Fallkonstellationen zwingend vorgeschaltete Widerspruchs-/ Vorverfahren gilt. Dabei dürfte sich diese Vertretungsbefugnis auch nicht allein auf betroffene Arbeitgeber, sondern ebenfalls auf die hiervon betroffenen Arbeitnehmer erstrecken. Dem steht das Urteil des Sozialgericht Aachen vom 27. November 2009, S 6 R 217/08 mit anderer Meinung gegenüber: hier
16.07.2010 

De-Mail jetzt reservieren
Die Medien sind voll mit Aufrufen wie "Wer schnell ist, sichert sich die besten Adressen"  
Voraussetzung
für den endgültigen Start von De-Mail ist, dass das De-Mail Gesetz verabschiedet wird und in Kraft tritt. Damit rechnet man im Laufe des Jahres. Der Referentenentwurf vom 02.07.2010 steht
hier zur Verfügung. weiter
16.07.2010

Honorarabrechnung Leistungserfassung außerhalb der Kanzlei 
Mitarbeiter sind tagelang bei Mandanten tätig und kommen manchmal nur an einem Tag in der Woche in die Kanzlei. Dennoch soll die Leistungserfassung zeitnah erfolgen.
Das Programm
COLLEGA-Kanzlei bietet hierzu eine sehr einfache Lösungen an: weiter...
13.07.2010
Honorarabrechnung mehrsprachig. 
Immer häufiger ist es erforderlich, Honorarabrechnungen in Fremdsprachen - am häufigsten wohl in englisch, aber auch in osteuropäischen Sprachen - zu erstellen.  
Das Programm
COLLEGA-Kanzlei bietet hierzu eine sehr einfache Lösung an: weiter...
13.07.2010
De-Mail-Gesetz. Der Entwurf eines Gesetzes zur Regelung von De-Mail-Diensten und zur Änderung weiterer Vorschriften wurde als Referentenentwurf am 02.07.2010 veröffentlicht.
Eine kurze Durchsicht ergab, dass unsere Programme COLLEGA-Kanzlei und COLLEGA Outlook Infodesk E-Mails, die nach den Vorschriften des neuen Gesetzes erstellt und versandt wurde, verarbeiten können. Entwurf zum
Download 377 KB
12.07.2010
Quo vadis Steuerrecht? Die nachfolgenden fünf Meldungen berechtigen schon zu der Frage, wo das hinführen soll mit unserem Steuerrecht. Alle fünf Fälle sind hochaktuell. Politiker haben mit ihrem andauernden Wahlpoker Gesetze geschaffen, die gegen jede Vernunft verstoßen und die selbst von gesetzestreuen Bürgern nicht befolgt werden können. Kein Mensch kennt sich mehr aus. Der Schulungsbedarf für Mitarbeiter in Steuerkanzleien übersteigt jede Vorstellung. Wann endlich haben Politiker den Mut, Steuergesetze zu vereinfachen und dies dann auch gegenüber den recht gewalttätigen Lobbyisten durchzusetzen? Es ist bestimmt nicht zu früh.
Politiker, die den Mut aufbringen, sich ernsthaft mit der Vereinfachung des Steuerrechts zu beschäftigen, können langfristig mit einer erheblichen Werbewirkung für sich rechnen. Die Medien werden das aufgreifen!
09.07.2010
Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige. Politiker aller Parteien arbeiten derzeit daran, die strafbefreiende Selbstanzeige abzuschaffen oder maßgeblich einzuschränken. In ihrem Eifer übersehen sie, dass sie damit Millionen ehrlicher Bürger, nämlich Steuerberater und ihre Mitarbeiter sowie  Buchhalter und Lohnbuchalter in den Betrieben, zu kriminalisieren drohen. Warum? Es gehört zum Alltag, dass Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen berichtigt werden müssen. Hiefür gibt es viele praktische Gründe. Zwei seien genannt, um zu verstehen, worum es geht.: Belege werden verspätet vorgelegt oder werden berichtigt, Gehälter werden für Vormonate geändert. Eine hierdurch notwendige Änderung einer bereits abgegeben Steueranmeldung ist begrifflich eine Selbstanzeige. Innerhalb eines Jahres wird es bei den genannten Berufsgruppen nur noch Vorbestrafte geben. Das zeigt, wie wenig Politiker nachdenken und wie wenig sie von der Praxis in den Betrieben und in der Wirtschaft wissen. Da kauft man eine CD, da erscheint ein prominenter Steuerhinterzieher in der Presse und im Fernsehen - und schon müssen sich alle überbieten, um sich beim Wähler lieb Kind zu machen. Und da schalten Politiker offenbar ihren Verstand ab.
Hinweis: Kein Steuerberater unterstützt Steuerhinterziehung oder Steuerhinterzieher. Ganz im Gegenteil, er vermeidet derartige Verstöße schon allein deshalb, um zu vermeiden, dass er sich einer strafbaren Beihilfe schuldig macht.
In COLLEGA-News 06/2010 wurde hierzu ausführlich Stellung genommen
hier  
09.07.2010
Das Jahressteuergesetz 2010 liegt als Entwurf vor (siehe News vom 21.06.2010 mit Link zur Bundestagsdrucksache 17/2249 vom 22.06.2010).  Durch das Gesetz sollen 29 (neunundzwanzig) Steuergesetze geändert werden. Der Gesetzesentwurf umfasst 179 Seiten. Die beabsichtigten Änderungen werden auf 52 Seiten beschrieben. Es handelt sich um knapp 500 (fünfhundert) einzelne Änderungen. Würde jeder Abgeordnete jede einzelne Bestimmung lesen und zu verstehen versuchen, wäre das Gesetz über Nacht um ein Vielfaches gekürzt. Da das nicht der Fall ist, erscheint die Feststellung richtig: "Denn sie wissen nicht, was sie tun".
Aber: Von den Bürgern und ihren Beratern wird verlangt, dass sie die Neuerungen beachten - und seien sie noch so unsinnig. Hierbei gilt die kurze Zeit zwischen der Verabschiedung des Gesetzes - das wird nach gutem Brauch der Rücksichtslosigkeit im Dezember sein - und dem Tag der Gültigkeit - das ist nach bisherigen Gepflogenheiten der 1. Januar 2011. Wer das nicht schafft, dem droht das Steuerstrafrecht.
Im übrigen: Von der oft versprochenen Steuervereinfachung ist in dem Gesetz nichts zu finden. Ganz im Gegenteil.
09.07.2010 
Steuer-Identifikationsnummer. Nach einer Meldung der Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 08.07.2010 sind beim Finanzgericht Köln mehrere Verfahren anhängig, in denen es darum geht, ob die Nummer das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt, also gegen das Bundesdatenschutzgesetz weiter...
09.07.2010
Zusammenfassende Meldung. Am 5. Mai 2010 hat das Bundesministerium der Finanzen in einem achtseitigen Schreiben unter anderem festgelegt, dass die Frist zur Abgabe der zusammenfassenden Meldung am 25. Tag nach Ablauf des Kalendermonats endet (siehe News vom 18.06.2010). Das gilt auch, wenn Dauerfristverlängerungsanträge für die Umsatzsteuervoranmeldung bestehen. Der Deutsche Steuerberaterverband weiter... 
09.07.2010

ELENA - der Herr Bundeswirtschaftsminister will das Verfahren vereinfachen oder ganz abschaffen.. Ob das schnell gehen wird, darf bezweifelt werden. Jedenfalls haben die Behörden den Softwareanbietern von Lohnprogrammen weiterhin - zuletzt am 1. Juli 2010 - umfangreiche Vorgaben für weitere Programmierarbeiten vorgelegt
Im Übrigen: Steuerberater und ihre Mitarbeiter sowie alle Lohnbuchhalter in den Betrieben haben zum 1. Januar 2010 die Stammdaten von mindestens 40 Millionen
weiter... 
09.07.2010  

ICE im Mobiltelefon.  Es handelt sich um eine Initiative von Rettungsdiensten und Krankenkassen. Auf dem Handy trägt man unter dem Namen "ICE" die Telefonnummer(n) der Personen ein, die in einem Notfall zu benachrichtigen sind. Wenn mehrere Personen benachrichtigt werden sollen, kann eine Nummerierung helfen - also ICE1, ICE2, ICE3. Die Rettungsdienste können rasch informieren - eine Idee, mit der viel erreicht werden kann. ICE bedeutet "In Case of Emergency" und ist nach unseren Informationen ein internationaler Standard. Man kann natürlich auch "ICE / Notfall verwenden, da der Begriff  "ICE" vielleicht nicht allgemein bekannt ist. Wer möchte, kann auch Gesundheitsdaten, wie z.B. Allergien und Unverträglichkeiten eingeben. Aber Vorsicht: Die Daten können im Fall eines Verlusts oder Diebstahl des Handys missbraucht werden. Wir stellen die Idee zur Diskussion - bitte, schreiben Sie uns hier  
28.06.2010   
Digitaler Radiergummi. Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat in einer Grundsatzrede zur Sicherheit im Internet erstmals dargelegt, wie die Politik künftig den Herausforderungen im Netz begegnen will. Zum Schutz der Privatsphäre nannte der Minister den "digitalen Radiergummi", ein Verfallsdatum für persönliche Daten oder ein Verbot für Suchmaschinen, bestimmte Einträge anzuzeigen. Gegendarstellung sollen möglich werden, Provider sollen anonyme Schmähungen löschen müssen und einiges mehr. Der Minister hat "14 Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft" veröffentlicht und fordert die Bevölkerung auf, diese im Internet zu diskutieren. Hier können Sie diskutieren. Die 14 Thesen vom 22.06.2010 finden Sie hier.
25.06.2010
Datenschutz gegen Wirtschaftsspionage. Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wies bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2009 (hier zum Download PDF -) darauf hin, dass verschiedene Staaten gezielt Spionage in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung betreiben. Der Minister empfiehlt Unternehmen, sich stärker der Abwehr von Wirtschaftsspionage zu widmen (Quelle Financial Times Deutschland). Wir empfehlen unseren Mitgliedern seit langem, entsprechende Virenschutz- und Verschlüsselungsprogramme einzusetzen. Zur Frage der WLAN-Sicherheit vgl. COLLEGA-News vom 31.05.2010 
25.06.2010
Mediation in der Finanzgerichtsbarkeit. Dieser Weg ist wirklich neu: Beim Finanzgericht Rheinland-Pfalz besteht seit 01.06.2010 die Möglichkeit, Streitigkeiten in der Finanzgerichtsbarkeit anhand eines gerichtsinternen Mediationsverfahrens zu lösen. Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.  
25.06.2010
Erinnerung an zwei Termine:
25.06.2010 Seminar "Datenschutz ist Existenzschutz. Die Einladung finden Sie
hier
01.07.2010 Schulungs- und Präsentationstag der COLLEGA-Verbund-Programme. Die Einladung finden Sie hier
21.06.2010
Umsatzsteuer 1/11 Sondervorauszahlung. Zur Erlangung der sogenannten Dauerfristverlängerung muss man zum ersten Vorauszahlungstermin (Januar) 1/11 der Vorjahresumsatzsteuerschuld bezahlen. Dieser Betrag wird dann mit der Umsatzsteuerschuld der letzten Umsatzsteuervorauszahlung (Dezember) verrechnet. Bisher wurde eine Überzahlung (1/11 Sondervorauszahlung war höher als Umsatzsteuerschuld Dezember) erstattet. Aufgrund eines Urteils des BFH 16.12.2008 (VII R 17/08) wird diese Überzahlung erst erstattet, wenn sich aufgrund der Umsatzsteuerjahreserklärung eine Überzahlung ergibt. 
21.06.2010 
Fahrtenbuch unvermeidbar. Wenn ein Unternehmer mehrere Fahrzeuge in seinem Betriebsvermögen hat und diese auch privat nutzt, kann die 1%-Regelung für jedes Fahrzeug angewandt werden. Das erscheint zwar unlogisch, denn man kann zur gleichen Zeit immer nur mit einem Fahrzeug fahren. Hilft nichts, der BFH meinte in seinem Urteil vom 09.03.2010 (VIII R 24/08 Pressemitteilung des BFH vom 21.04.2010), dass man diese Regelung jederzeit durch die Führung eines Fahrtenbuches vermeiden kann. Nachtrag vom 13.08.2010 Diese Meinung hat der BFH teilweise aufgegeben, vgl. News vom 13.08.2010 Mehr
21.06.2010
Jahressteuergesetz 2010 Der Regierungsentwurf des Jahressteuergesetzes wurde veröffentlicht, er umfasst 173 Seiten. Die PDF-Datei können Sie über den folgenden Link öffnen. http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_82/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/Aktuelle__Gesetze/Gesetzentwuerfe__Arbeitsfassungen/20100521-Jahressteuergesetz__anl,templateId=raw,property=publicationFile.pdf
21.06.2010
Zusammenfassende Meldung. Das Bundesfinanzministerium hat mit Schreiben vom 0505.2010 zu Fragen der Abgabe von Zusammenfassenden Meldungen Stellung genommen. Das Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht. Vorab finden Sie es hier als PDF 3119 KB 
18.06.2010
Selbstanzeige - für Sie gelesen. Die Politik scheint intensiv darüber nachzudenken, die Straffreiheit bei Selbstanzeigen abzuschaffen. Abkommen über Informationsaustausch gibt es inzwischen mit fast allen Staaten. Die Finanzverwaltung arbeitet an einem zentralen Informationsmanagement. Soweit in der Vergangenheit die Straffreiheit mit aufgrund von haushaltstechnischen Überlegungen als notwendig angesehen wurde, entfallen diese wohl heute und in noch mehr in naher Zukunft. Steuerhinterziehung wird immer leichter entdeckt. Interessant und für all diejenigen, die keine Steuern hinterziehen, eine gewisse Genugtuung ist es, dass die Finanzverwaltung nun endlich ernsthaft die Banken und ihre Mitarbeitern in strafrechtliche Verantwortung  nimmt. Wurde doch manches Schwarzgeldkonto in der Vergangenheit erst auf massives Drängen von an Provisionen interessierter Bankmitarbeiter eröffnet. Mit diesen und anderen Fragen befassen sich Karsten Randt und Markus Abick in FAZ vom 08.06.2010 mit dem Ergebnis "Alles in allem keine guten Aussichten für die Steuersünder".
18.06.2010
Selbstanzeige - für Sie gelesen. Nur unechte Stifter können Schenkungsteuer vermeiden. Wer sein Vermögen an eine Stiftung übertragen hat, muss bei der Selbstanzeige auf die Schenkungsteuer achten. Wenn der Stifter allerdings auch nach der Übertragung volle Zugriffrechte auf die Vermögenswerte hat, wird er dem Inhaber eines Bankkontos gleichgestellt. Vier Tatbestände führen zu einer solchen Annahme. (1) Die Stiftung (oder ein Treuhänder) ist bei den Ausschüttungen an die Weisungen des "Stifters" gebunden. (2) der "Stifter" kann den Verwalter der Stiftung (oder den Treuhänder) jederzeit ablösen. (3) Der "Stifter" kann die Vermögensübertragung jederzeit rückgängig machen. (4) Der "Stifter" kann zu Lebzeiten jederzeit über das Stiftungsvermögen verfügen. Jürgen Dunsch bezieht sich in seinem Artikel in der FAZ vom 16.06.2010 auf ein Urteil des BFH vom 28. Juni 2007 (I R 21/05), in dem diese Grundsätze festgelegt werden.
18.06.2010 
Google arrangiert sich mit Datenschützern. Offenbar wurden bei den Kamerafahrten von Google private Daten aus ungeschützten Funknetzen (WLAN - vgl. unten News vom 31.05.2010) "abgefischt". Nach einer Meldung von FAZNET vom 04.06.2010 (Fundstelle) übergibt Google diese Daten den Datenschützern in Deutschland, Frankreich und Spanien.
07.06.2010
Lohnabrechnung - Steuerberater erledigt Zahlungsdienste. Hierin kann ein mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe zu ahndender Verstoß gegen das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) liegen. Linner und Frey beschäftigen sich mit der Problematik in Deutsches Steuerrecht 22/2010 Seite 1153. Es handelt sich um eine Zusatzleistung, die viele Steuerberater seit Jahren erbringen. Nachdem sie die Lohn- und Gehaltsabrechnungen ihrer Mandanten fertig gestellt haben, erledigen sie auch die Ausführung der Überweisungen. Entweder bekommt der Steuerberater die benötigte Geldsumme auf sein Anderkonto oder ein auf den Namen des Mandanten lautendes Konto überwiesen, über das er aufgrund einer Vollmacht verfügen kann. In beiden Fällen sollen Sachverhalte vorliegen, die unter das ZAG fallen. Je  nach Einzelfall ist zu prüfen, ob diese eine Erlaubnis nach dem ZAG voraussetzen, die bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) beantragt werden muss. Steuerberater - und auch andere Personen -, die derartige Dienstleistungen erbringen, müssen sich wohl sich mit dieser neuen Problematik befassen.
07.06.2010
Neue Informationspflichten nach der Dienstleistungsrichtlinie. Die "Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV)" ist am 17. Mai 2010 in Kraft getreten. Danach müssen Dienstleister (als auch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte) gegenüber ihren Auftraggebern von sich aus bestimmte Informationspflichten erfüllen. Die Informationen sind dem Auftraggeber vor Abschluss eines schriftlichen Vertrags - oder sofern kein schriftlicher Vertrag geschlossen wird - vor Erbringung der Dienstleistung in deutscher Sprache zur Verfügung zu stellen. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 € geahndet werden. Diese neue dem Bürokratieabbau entgegen gesetzte Maßnahme verdanken die Betroffenen der Regulierungswut aus Brüssel, die Bundesregierung hat die Vorgaben nur eins:eins umgesetzt. Sehr ausführlich beschäftigt sich der Referent für Berufsrecht bei der Bundessteuerberaterkammer, Stefan Rupprecht, in DStR 17/2010 S. 892 mit der Neuregelung. Insbesondere die Angaben auf den Homepages der Berufsangehörigen sollten rasch angepasst werden, um zu vermeiden, was Huff in der FAZ vom 26.05.2010 S. 19 befürchtet, nämlich dass wieder eine bestimmte Gruppe von Rechtsanwälten sich auf Ihre Kollegen und andere Dienstleister mit wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen stürzen wird.
31.05.2010   
Meldepflichten bei Datenpannen.  Immer, wenn man feststellt, dass personenbezogene Daten, die nach dem Bundesdatenschutzgesetz oder aufgrund der beruflichen Verschwiegenheitsverpflichtung geschützt sind, einem Dritten unrechtmäßig zu Kenntnis gelangt sind, besteht grundsätzlich eine Verpflichtung, die Datenschutzaufsichtsbehörde und den Betroffenen - also den Inhaber der Daten - zu informieren. Die Unterlassung dieser Informationspflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 300.000 € geahndet werden kann. Mit dieser Verschärfung ist der Datenschutz endgültig kein "papierloser Tiger" mehr. Dieses und vieles mehr ist Gegenstand des Seminars am 25. Juni 2010 "Datenschutz ist Existenzschutz". Die offizielle Einladung finden Sie hier.
31.05.2010 
COLLEGA Outlook Infodesk schafft Ordnung in der E-Mail-Flut. Damit kann man aus dem Microsoft Office ein professionelles CRM und DMS System machen. Erfreulich ist, dass ab sofort eine kostengünstige Basic Version angeboten wird. Einsteiger können dieses Hochleistungsprogramm für Gebühren ab 9,90 € monatlich (zzgl. Umsatzsteuer) nutzen. Bitte fragen Sie uns!
31.05.2010 
WLAN-Sicherheit. Drahtlose Netze sind besonders wegen der Vermeidung der Kabel sehr beliebt. Sie haben aber auch den besonderen Nachteil, dass sie abgehört werden können. Schlimmer noch ist ein kürzlich vom BGH (Az.: I ZR 121/08 - FAZ 14.05.2010) verurteilter Internetnutzer dran, dessen WLAN von einem Dritten zum Herunterladen von Daten missbraucht wurde. Der private Betreiber haftet nach Ansicht des BGH, weil er den Zugang zu seinem WLAN nicht geschützt hatte. Das Urteil hat die Presse tagelang beschäftigt. Was ist zu tun? Den individuellen Namen des Netzwerkes so wählen, dass er nicht erraten werden kann. Das gilt auch für den Passwortschutz. Schließlich ist die Sicherheit des WLAN nach den WPA-Standards herzustellen. Das und nichts anderes fehlte in dem Urteilsfall des BGH. Im Zweifelsfall müssen die Sicherheitskriterien mit dem EDV-Betreuer abgeklärt werden. 
31.05.2010 
COLLEGA-News 05/2010 sind erschienen und können hier aufgerufen werden.
27.05.2010
Begrüßung von neu zugelassenen Kollegen durch die Steuerberaterkammer München am 21.05.2010. 
Der 1. Vorsitzende, Günter Hässel, überbrachte die Glückwünsche von
COLLEGA und erläuterte unsere Zielsetzungen. 
Neu zugelassene Kollegen können bei
COLLEGA e.V. eine kostenlose Gastmitgliedschaft erwerben: mehr
COLLEGA Software GmbH unterstützt Kanzleigründer durch günstige Einstiegspreise für die Nutzung der Software-Programme des COLLEGA-Verbundsystems: mehr
27.05.2010
Festplatte auf dem Flohmarkt. Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 10.05.2010 von zwei Fällen, in denen auf einem Flohmarkt gebrauchte Festplatten für 1,50 € verkauft wurden. Ein Schnäppchen, dachte der Käufer und staunte nicht wenig, als er beim Einbau der Platten in seinen PC feststellen musste, dass sich darauf nicht gelöschte Daten eines Finanzamtes - Vollstreckungsbescheide, eine Liste mit 486 Steuersündern und weitere vertrauliche Daten - befanden. Die Daten sollten von "einer Firma unseres Vertrauens" mit einem magnetischen Verfahren gelöscht werden, erklärte eine Mitarbeiterin der Finanzverwaltung der Zeitung. Peinlich!  So etwas darf einfach nicht passieren! 
Hinweis: Festplatten kann man auch nach der Behandlung mit dem Magneten wieder herstellen, Programme dazu gibt es im Internet. Es hilft nur, die Festplatte zu zerstören. Ein Anwender sagte uns, dass er die Platten durch Anbringung von vier Bohrlöchern unbrauchbar macht. Diese Methode hat jedenfalls den Vorteil, dass vertragsuntreuen Entsorgern die "Entsorgung über den Flohmarkt" unmöglich gemacht wird.
FRAGE: Wer hat bessere Vorschläge? 
Wir bedanken uns für jede Einsendung mit einer kostenlosen Zusendung unserer Datenschutz-CD im Wert von 49- €.
11.05.2010   
De-Mail - Deutschland-Mail. Sie kommt in der zweiten Jahreshälfte 2010 und sie wird den ganzen E-Mail-Verkehr verändern. Eine umfangreiche Schilderung finden Sie hier
07.05.2010
Neuer Personalausweis. Zum 1.November 2010 kommt der Neue Personalausweis - auch als "elektronischer Ausweis" angekündigt. Eine umfangreiche Schilderung finden Sie hier 
07.05.2010
Versand per E-Mail von Steuererklärungen, Einsprüchen gegen Steuerbescheide, Jahresabschlüssen, BWA, Verträgen etc. Hier drohen Strafen und weitere äußerst unangenehme Folgen!
Dieser Hinweis erfolgt aus gegebenem Anlass.
Offenbar wird im Internet gezielt nach derartigen - unverschlüsselten - E-Mails gesucht. Die Absender werden dann angeschrieben. Welche Motive auch immer damit verfolgt werden sollen - die Regel muss lauten:
Die berufliche Verschwiegenheitsverpflichtung verbietet es, derartige vertrauliche Informationen unverschlüsselt per E-Mail zu versenden!
Wir rechnen damit, dass noch in diesem Jahr das sogenannte Deutschland-Mail - DE-Mail - offiziell eingeführt werden wird. Dann endlich wird es die "sichere E-Mail" geben - so lauten jedenfalls die Ankündigungen -.
07.05.2010
Bagatellregelung für elektronische Rechnungen - Verzicht auf Signatur -. Für Online-Fahrausweise gibt es bereits eine Ausnahmeregelung. Diese berechtigen ohne qualifizierte elektronische Signatur zum Vorsteuerausweis, wenn sie über ein Kunden - oder Kreditkartekonto bezahlt wurden (BMF-Schreiben vom 29.01.2004 - IV B 7 - S 7280 - 19/04).
Die Initiative "Bagatellregelung für elektronische Rechnungen - Verzicht auf Signatur -" fordert, diese Ausnahmeregelung auf Kleinbetragsrechnungen - zum Beispiel bis 1.000 € - auszudehnen. Sie beruft sich hierbei auf den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP "Wir werden das Steuerrecht spürbar vereinfachen ... Wir werden insbesondere ... die elektronische Rechnungsstellung auf möglichst unbürokratische Weise ermöglichen...." . Mehr zu der Initiative finden Sie unter http://www.rechnungsaustausch.org   Den Flyer über die Bagatellregelung finden Sie hier
07.05.2010
Englisch als Gerichtssprache. Nach der Bundesratsdrucksache 42/10 sollen bei den Landgerichten Kammern für internationale Handelssachen eingerichtet werden, vor denen Rechtsstreitigkeiten in englischer Sprache geführt werden können. In Deutschland gebe es zahlreiche Richter, die diese Sprache hervorragend beherrschen und in der Lage seien, eine mündliche Verhandlung entsprechend zu führen. Durch die Einführung von Englisch als zulässiger Gerichtssprache könne sowohl Deutschland als Gerichtsstandort als auch das deutsche Recht in hohem Maße an Attraktivität gewinnen.
Weitere Informationen hier
07.05.2010
Anzeigepflicht von Auslandsbeteiligungen. Das Bayerische Landesamt für Steuern hat mit Schreiben vom 29.04.2010 auf die nach § 138 Abs. 2 und 3 AO bestehenden Meldepflichten bei Auslandsbeteiligungen hingewiesen. Das Schreiben wurde von der Steuerberaterkammer München zur Verfügung gestellt. Sie finden es hier 
06.05.2010 
Bundesfinanzministerium warnt vor Betrugs-E-Mails. Am 04.05.2010 veröffentlichte das Bundesfinanzministerium eine Pressemitteilung, in der auf folgendes hingewiesen wird:  Unter dem Absender "DIENST@bundesfinanzministerium" seien in den letzten Tagen E-Mails versandt wurde, in denen Steuererstattungsansprüche vorgegeben werden. Um diese zu halten, müsse der Empfänger sie Daten seiner Kreditkarten angeben. Das Bundesfinanzministerium weist darauf hin, dass diese E-Mails von keiner Steuerbehörde versandt wurden. "Mit den Spam-E-Mails wird hier offensichtlich von dritter Seite versucht, in betrügerischer Wiese Kreditkartendaten von Bürgern auszuspähen und diese illegal zu verwenden. Das Bundesfinanzministerium warnt vor diesen E-Mails und rät den betroffenen Bürgern nachdrücklich, (1) die E-Mail zu ignorieren, (2) das beigefügte Formular keineswegs auszufüllen und (3) auf die E-Mail nicht zu antworten".. Wir schließen uns dieser Empfehlung dringend an.
05.05.2010
Bericht über den 118. COLLEGA-TAG. Die Tagungsunterlagen stehen unseren Mitgliedern kostenfrei im Mitgliederbereich zur Verfügung. Nichtmitglieder können die Unterlagen hier bestellen.
02.05.2010
COLLEGA-News 04/2010 ist erschienen. Sie können hier bestellen.
02.05.2010
Positivliste zur Eindämmung der Normenflut hat das Bundesfinanzministerium viele BMF-Schreiben außer Kraft gesetzt. Für nach dem 31.12 2008 verwirklichte Sachverhalte sind nur noch die BMF-Schreiben anzuwenden, die auf der sogenannten Positivliste aufgeführt sind. Das regelt ein BMF-Schreiben vom 23.04.2010 IV A 6 - O 1000/09/10095 (hier als PDF). Die Positivliste umfasst 108 Seiten: Sie finden sie hier.
02.05.2010
118. COLLEGA-TAG am 30.04.2010 
Schnell Entschlossene können sich noch einen Platz reservieren. Näheres siehe unten Einladung vom 12.04.2010.
27.04.2010
Datenschutz ist Existenzschutz: Seminar am 25. Juni 2010 in München mit den Schwerpunkten:
(1) Das Bundesdatenschutzgesetz mit seinen recht komplizierten Bestimmungen.  (2) Die Beachtung der Datenschutzbestimmungen führt automatisch zu einer Erhöhung der Kanzleisicherheit. (3) Kann der Steuerberater Datenschutzbeauftragter sein? (4) Kann und soll der Steuerberater seine Mandanten in Datenschutzfragen beraten? (5) Hinweise aus der Praxis und Rechtsprechung ergaben sich aus den umfangreichen Arbeitsunterlagen mit Quellenangaben. 
Das Seminar wird zusammen mit dem Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. durchgeführt.
Die offizielle Einladung finden Sie hier.   
27.04.2010
GDPdU - konforme Dokumentenorganisation einschließlich Outlook in der Kanzlei und beim Mandanten.
Das Seminar bei der Steuerberaterkammer München
am 20. April 2010 fand eine sehr positive Aufnahme. E-Mails sind Handelsbriefen gleichzusetzen und unterliegen den gleichen Aufbewahrungsvorschriften. Es ist zu unterscheiden zwischen E-Mails mit steuerlich relevanten und mit nicht relevanten Inhalten. Nach Ansicht der Finanzverwaltung stellt jede E-Mail mit steuerlich relevanten Inhalten ein originär digitales Dokument dar, das für den Datenzugriff durch die Betriebsprüfung im Originalformat maschinell auswertbar vorgehalten werden muss. Derartige E-Mails müssen mit einem unveränderbaren Index versehen werden, unter dem das archivierte digitale Dokument bearbeitet und verwaltet werden kann. Diese in dem Katalog "Fragen und Antworten zum Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung" unwidersprochen dargelegten Rechtsansichten sind tückisch. Wer sie heute nicht beachtet, muss bei künftigen Betriebsprüfungen mit Problemen rechnen. Das betrifft den steuerlichen Berater für die eigene Kanzlei und für die Beratung seiner Mandanten. 
Die Seminarunterlage steht Mitgliedern von
COLLEGA im Mitgliederbereich zum kostenlosen Download zur Verfügung, Nichtmitglieder können sie zum Preis von 20,- € beziehen. Hier finden Sie die Gliederung
Hier können Sie die Seminarunterlage bestellen.
26.04.2010
Einladung zum 118. COLLEGA-TAG am 30. April 2010
Ort: Eden Hotel Wolff, Arnulfstraße 4, 80335 München, Beginn: 15:00 Uhr, Ende 19:00 Uhr.
Die interessanten Themen aus der Praxis für die Praxis:
(1)
Handelsbilanz - Steuerbilanz - Umsetzung in der Praxis. Herr Steuerberater Thorsten Becker, Anwender unserer Rechnungswesenprogramms COLLEGA-Verbundsystem HSC-Finanz Plus  und Herrn Dipl.-Betriebswirt Michael Schmitt von der DATEV berichten über ihre Lösungen.
(2) Steuerhinterziehungs-CD und kein Ende. Herr Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Wilhelm Schwarzmayr berichtet aus seiner Praxis über Neuerungen und Probleme im Steuerstrafrecht.
(3) Praktische Betriebswirtschaft bei Mandanten und in der Kanzlei. Frau Helga Vogl und Herrn Werner Zettner von CLP Software stellen eine neue Praktikersoftware vor. Vor- und Nachkalkulation von Betriebsergebnissen werden durchleuchtet.
(4) Im Aktuellen Block befassen sich Herr Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsbeistand Günter Hässel und Herr vereidigter Buchprüfer, Steuerberater und Rechtsbeistand Kurt Hengsberger mit tagesaktuellen Themen wie Dienstleistungsinformationspflichten, Verfassungsbeschwerden gegen ELENA und Bilanzpublizität, Verschärfung des Datenschutzes.
Die Einladung finden Sie hier als PDF 84 KB 
12.04.2010
Erinnerung: Seminar GDPdU-konforme Dokumentenorganisation einschließlich Outlook in der Kanzlei und bei Mandanten. COLLEGA veranstaltet zusammen mit der Steuerberaterkammer München am 20. April 2010 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu diesem Thema ein Praktiker-Seminar. Es sind noch wenige Restplätze zur Verfügung. Bei Interesse wollen Sie sich bitte direkt bei der Steuerberaterkamme München anmelden. Die Einladung finden Sie hier als PDF 339 KB
12.04.2010
Der Vortrag von Herrn Steuerberater Dr. Walter Kubens "Mandanten effektiv informieren",  gehalten am 117. COLLEGA-TAG, steht ab sofort unseren Mitgliedern im Mitgliederbreich zur Verfugung.
12.04.2010

Herr Georg Ihn
Steuerberater
Ehrenmitglied von COLLEGA e.V.

ist am 8. April 2010 verstorben.

Herr Kollege Georg Ihn war fast dreißig Jahre Mitglied bei COLLEGA.
Über zwanzig Jahre gehörte er dem Vorstand als Schatzmeister an.
Herr Kollege Ihn hat sich um COLLEGA durch seine Mitgliedschaft und seine Einsatzfreude
aber auch durch seine besonnene und freundliche Einstellung sehr verdient gemacht.
Aufgrund seiner Erkrankung hat Herr Kolleg Ihn im Jahr 2009 darum gebeten, ihn von seinen Ämtern zu befreien.
Die Mitgliederversammlung vom 27. November 2009 hat daraufhin Herrn Kollegen Ihn
für seine jahrelange Mitarbeit gedankt und ihn zum Ehrenmitglied ernannt.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Wir werden unserem Kollegen Herrn Georg Ihn stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Im Namen des Gesamtvorstands und aller Mitglieder von COLLEGA e.V.
Günter Hässel
1. Vorsitzender

Verfassungsbeschwerden gegen Elena. Der Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik hat 30.000 Bürger vor dem Bundesverfassungsgericht wegen der Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten vertreten und gewonnen. Nun haben sich nach den Angaben aus dem Internet (mehr) in zwei Tagen mehr als 10.000 Unterstützer eines Verfahrens gegen Elena gemeldet. Einen Presseüberblick finden Sie hier. Eine Möglichkeit, sich an der Verfassungsbeschwerde zu beteiligen, hat der "Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs" ins Internet gestellt. Mehr finden Sie hier.
17.03.2010
Kleinstunternehmen ohne Jahresabschlusspflicht. Bilanzsumme unter 500.000 €, Nettojahresumsatz unter 1.000.000 €, weniger 10 Beschäftigte. Unternehmen (AG, KGaA, GmbH, GmbH & Co. KG), die am Bilanzstichtag zwei dieser drei Kriterien erfüllen, gelten als Kleinstunternehmen. Aufgrund eines Beschlusses des Europäischen Parlaments in Straßburg vom 10. März 2010  können diese Unternehmen künftig von der Pflicht befreit werden, einen Jahresabschluss aufzustellen. Mit dieser mit überwältigender Mehrheit beschlossenen Neuerung (445 Stimmen dafür, 19 dagegen und 21 Enthaltungen - vgl. Süddeutsche Zeitung vom 11.03.2010) müssen sich nun die Mitgliedsstaaten einverstanden erklären und danach muss sie in nationales Recht umgesetzt werden. Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger hat den Beschluss des EU-Parlaments begrüßt. Wir haben zu dem Thema zuletzt unter News am 16.01.2009 berichtet. In Kürze werden wir an dieser Stelle zu den Fragen ausführlich Stellung nehmen und für den 118. COLLEGA-TAG ein Referat vorbereiten. Für Steuerberater ergeben sich Überlegungen, wie sie ihre Mandanten beraten müssen und welche Auswirkungen die Neuerungen auf bestehende Aufträge und Honorarregelungen haben. 
14.03.2010  
ELENA ade? Nach dem Urteil es Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung im Rahmen der Telekommunikationsüberwachung mehren sich die Stimmen, die auch in der Speicherung der Daten nach ELENA (elektronischer Entgeltnachweis)  eine verfassungswidrige Datenspeicherung sehen. Wir beobachten und werden an dieser Stelle auf das Thema zurück kommen.
14.03.2010 
Seminar GDPdU-konforme Dokumentenorganisation einschließlich Outlook in der Kanzlei und bei Mandanten. COLLEGA veranstaltet zusammen mit der Steuerberaterkammer München am 20. April 2010 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu diesem Thema ein Praktiker-Seminar. Die Einladung finden Sie hier als PDF 339 KB
11.03.2010
Selbstanzeige. Das Deutsche Anwaltsinstitut befasste sich anlässlich einer Tagung in Berlin mit dem Thema. In der heutigen FAZ findet sich ein ausführlicher Bericht. Wichtig: Lübke, Vizevorsteher der Berliner Steuerfahndung wies darauf hin, dass eine Tat erst entdeckt ist, wenn zum Beispiel die Angaben auf der gekauften CD mit der Steuerakte abgeglichen sind. Bis dahin habe die CD keine Sperrwirkung. Diese Aussage darf man aber nicht zum Anlass nehmen, den Kopf weiter in den Sand zu stecken. Sie erscheint für diese Fälle wichtig, in denen ein anderes Finanzamt meint, die Selbstanzeige sei zu spät abgegeben. Sehr schwierig - jeder Fall ist anders. Nur wirkliche Fachleute können beraten und helfen. 
Die Angaben in den Selbstanzeigen müssen oft geschätzt werden, weil die Unterlagen fehlen und wegen der langen Wartezeiten, bis die Schweizer Banken endlich brauchbare Unterlagen herausrücken. Auch auf dieser Tagung wurde der Rat wiederholt, "brutal hohe Sicherheitszuschläge" auf die geschätzte Hinterziehungssumme aufzuschlagen. 
Zunächst lieber zu viel als zu wenig schätzen, weil sonst die Gefahr besteht, dass die Selbstanzeige verunglückt, meint auch Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Wilhelm Schwarzmayr aus München. Wenn sich im Rahmen der endgültigen richtigen Erklärung ein geringerer Betrag ergibt, muss auch nur hierauf Steuern bezahlt werden. Im übrigen sei auch dringend anzuraten, wirklich reinen Tisch zu machen. Wer irgend ein "ganz sicheres Versteck" nicht in die Selbstanzeige einbezieht, läuft Gefahr, trotz der Selbstanzeige in ein Steuerstrafverfahren verwickelt zu werden.
"Wenn die Entscheidung für die Selbstanzeige gefallen ist, gibt es vielerlei zu bedenken", titelt die FAZ vom 09.03.2010 und gibt ausführliche Hinweise, deren Inhalt und Tragweite wohl nur für einen Fachmann auf diesem Gebiet verständlich sind.
Wir werden dieses Thema beim 118.
COLLEGA-TAG am 30. April 2010 ausführlich behandeln.
10.03.2010  
BilMoG und Bilanzbericht. Das zum COLLEGA Verbund gehörende Programm HSC-Finanz Plus wurde um ein Programm-Modul Text- und Berichtsprogramm erweitert. Die Erstellung von Jahresabschluss-Berichten einschließlich aller Rechenoperationen und der Einbindung von Grafiken wird deutlich vereinfacht und vor allem beschleunigt. Das Programm kann auch bei Einsatz von vielen Fremdbuchführungssystemen verwendet werden. Nähere Informationen ergeben sich aus der Pressemitteilung 
09.03.2010
Dienstleistungsrichtlinie. Die Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie hat für Steuerberater weitere Informationspflichten - zu den bereits bestehenden - zur Folge. Mit einer Veröffentlichung der Richtlinie ist in den nächsten Wochen zu rechnen. Wir werden dann ausführlich über die neuen  Verpflichtungen berichten.
09.03.2010  
Fachberater müssen bis spätestens 31. März des Folgejahres der für sie zuständigen Steuerberaterkammer eine Fortbildung von mindestens 10 Zeitstunden unaufgefordert nachweisen. In seltenen Ausnahmefällen gibt es Fristverlängerungen oder Nachholmöglichkeiten. Bitte, wenden Sie sich gegebenenfalls vor dem 31. März an Ihre zuständige Steuerberaterkammer.
09.03.2010  
Steuerberaterprüfung 2010 - letzte Termin zu Anmeldung ist der 30.April 2010. Bitte, wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihre zuständige Steuerberaterkammer.
09.03.2010
Bewirtungsaufwendungen mit Eigenbeleg. Es geht um den Betriebsausgabenabzug von Bewirtungskosten in den Jahren 1998 bis 2000. Das FG Düsseldorf kommt im Urteil vom 7.12.2009 (11 K 1093/07 E) zu dem Ergebnis, dass Bewirtungsaufwendungen auch dann steuerlich geltend gemacht werden können, wenn lediglich Eigenbelege mit Angaben zu Ort, Tag, Teilnehmern und Anlass der Bewirtung sowie der Höhe der Aufwendungen vorliegen. Die unterbliebene Angabe des Bewirtenden im Bewirtungsvordruck kann nachgeholt werden.
08.03.2010
Zugangsvermutung einer E-Mail - Vorsicht Falle. Eine E-Mail gilt auch dann als zugegangen, wenn die Empfänger sie nicht zur Kenntnis genommen hat, weil sie durch die "Firewall" abgefangen wurde. Dies hat das Landgericht Hamburg am 07.07.2009 so entschieden. Allerdings konnte der Absender beweisen, dass eine gleichzeitige "Bcc: Kopie" an einen Dritten bei diesem angekommen war. Dieses Urteil setzt im Ergebnis E-Mails der normalen Post gleich. Man wird es bei der Organisation des E-Mail-Posteingangs (vgl. hierzu Organisation von Outlook)  beachten müssen. Leider ist das Urteil im Ergebnis weltfremd. Denn ist wird nicht berücksichtigt, dass es Fälle gibt, in denen tausende Spam-E-Mails täglich durch den Spam-Filter aussortiert werden. Trotz größter Gewissenhaftigkeit ist es nicht möglich, zu überprüfen, ob zwischen dem ganzen Müll eine bedeutende E-Mail war. Mit anderen Worten: Solange die Spam-Flut besteht, kann man E-Mails nicht einem normalen Brief gleichsetzen. Es ist zu hoffen, dass das Gericht sich mit der Materie nochmals befassen muss. Eine Besprechung des Urteils finden Sie hier
08.03.2010 
Steigende EDV-Kosten für Steuerberater. Einige - zum Glück nicht alle - Softwareanbieter verlangen im Zusammenhang mit der Aufrüstung ihrer Programme immer wieder zusätzliche Hardwareausstattungen. Die Spirale  der Investitionen nimmt kein Ende. Das war dem Steuerberater Anton A. nun doch zu viel. Lesen Sie hier seine Geschichte
08.03.2010
  

Herr Dr. Wilfried Dann
Steuerberater und vereidigter Buchprüfer

ist am 26. Februar 2010 im Alter von 78 Jahren unerwartet verstorben. 

Herr Kollege Dr. Wilfried Dann war von 1983 bis 1999 Präsident der Bundessteuerberaterkammer. 
Die Steuerberaterkammer Saarland leitete Herr Dr. Dann als Präsident 33 Jahre.
Neben vielen anderen ehrenamtlichen Funktionen war Herr Dr. Dann viele Jahre Präsident der 
europäischen Steuerberaterorganisation CFE. 
Herr Dr. Dann war Träger des großen Bundesverdienstkreuzes der Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
und des Goldenen Ehrenrings des Bundessteuerberaterkammer.
Herr Kollege Dr. Wilfried Dann war unserem Verband immer sehr verbunden. 
Wir danken ihm für viele äußerst harmonische Gespräche, die unsere Arbeit immer sehr positiv befruchteten.
Der Berufsstand verdankt Herrn Dr. Wilfried unendlich viel. Er hat nicht nur nach der Wiedervereinigung der Berufstand in Ost und West zusammengeführt, sondern auch die gemeinsamen Interessen der Steuerberater auf Europäischer Ebene intensiv vertreten.
Wir werden Herrn Kollegen Dr. Wilfried Dann stets ein ehrendes Andenken bewahren.     

Im Namen des Gesamtvorstands und aller Mitglieder von COLLEGA e.V
Günter Hässel
1. Vorsitzender

E-Mails professionell organisieren - GDPdU konforme Dokumentenorganisation einschließlich Outlook in der Kanzlei und bei Mandanten. Zu diesem Thema veranstalten die Steuerberaterkammer München und COLLEGA am Dienstag, 20. April 2010 in München ein Seminar. Schwerpunkte: E-Mails als Handelsbriefe, Aufbewahrungspflicht, Steuerrelevanz nach GDPdU, E-Mails im Dokumentenmanagement der Kanzlei, Workflow und Terminüberwachung auch für Mitarbeiter. Hinweise auf Signatur, Verschlüsselung und Deutschland-Mail. Hinweise zur Beratung der Mandanten .
Weitere Informationen hier 
Einladung senden wir Ihnen gerne zu - 
bitte hier klicken
19.02.2010
E120. COLLEGA-TAG am 03.12.2010 - unsere Mitglieder haben gewählt. Vielen Dank, innerhalb einer knappen Woche haben sich fast 30% unserer Mitglieder an unserer Umfrage beteiligt und mit sich 60% dafür ausgesprochen, den 120. COLLEGA-TAG am Freitag, 03.12.2010 in München abzuhalten. Die anderen Vorschläge blieben da weit zurück (36% für München am 12.11.2010 und 4% für Salzburg am 27.11.2010). Wir werden uns bemühen, wieder sehr interessante Themen anzubieten. Vorschläge sind wie immer sehr willkommen. Alle Termine 2010 finden Sie hier
15.02.2010
Steuerberater-Tip: Vermietungsabsicht muss man nachweisen. Eine Wohnung steht seit 10 Jahren leer. Der Eigentümer schaltet immer wieder Vermietungsanzeigen. Es kommt zu keinem Vertragsabschluss, weil der Vermieter auf der Höhe der Miete und den Anforderungen an den Mieter beharrt. Das Finanzgericht München (Urteil vom 14.10.2009, Aktenzeichen 1 K 845/09 hier zu finden) hat die Ernsthaftigkeit der Vermietungsbemühungen verneint und den Abzug der Werbungskosten für die leerstehende Wohnung abgelehnt. 
08.02.2010
Steuerberater-Tip: Umsatzsteuer-Aufteilung  bei Vermietungseinnahmen. Bisher konnte die Vorsteuer in der Regel nicht nach dem Verhältnis der steuerpflichtigen zu den steuerfreien Umsätzen aufgeteilt werden. Aufteilungsmaßstab war das Verhältnis der steuerfrei und steuerpflichtig vermieteten Flächen. Die das begründende Vorschrift des § 15 Abs. 4 Satz 3 Umsatzsteuergesetz (UStG) ist nicht mit EU-Recht vereinbar, urteilte das Finanzgericht Münster in zwei Entscheidungen vom 08.12.2009 Aktenzeichen 15  K 5079/05 U  und 15 K 1271/06 U (hier zu finden). Die Revision zum Bundesfinanzhof wurde zugelassen. 
08.02.2010
Statusfeststellungsverfahren nach SGB IV, § 7a. Es liegt ein nicht rechtskräftiges Urteil des SG Aachen vom 27.11.2009 vor, in dem es als rechtens bestätigt wurde, dass eine Steuerberaterin als Vertreterin ihres Mandanten zurück gewiesen wurde. Das Urteil ist in Stbg 1/10 S. 36 ff. mit einer Anmerkung von Pestke abgedruckt. Wir weisen darauf hin, dass die Bundessteuerberaterkammer zu dieser Rechtsfrage mehrere Musterverfahren unterstützt. Bei Bedarf wende man sich an seine Steuerberaterkammer oder gerne auch an uns. Wir vertreten die Rechtsansicht, dass eine Vertretung durch Steuerberater in Statusfeststellungsverfahren gegenüber den Sozialbehörden nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz zulässig ist. Mehr
27.01.2010  
Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung. Das Urteil des BFH XI R 62/07 ist zwar schon vom 17.12.2008. Da wir mehrfach darauf angesprochen wurden, nehmen wir uns der Themas heute an. Der Vorsteuerabzug ist ausgeschlossen, wenn dieses Datum auf einer Rechnung nicht angegeben wird. In der Praxis haben sich Formulierungen wie "Soweit nichts anderes angegeben, entspricht der Zeitpunkt der Lieferung oder der sonstigen Leistung dem Datum der Rechnung". Wir stellen diese Ersatzformulierung zur Diskussion und bitten um Erfahrungsberichte. Internet des BFH
27.01.2010 
Geschäftsreisen-Dienstreisen BFH hebt Aufteilungsverbot auf. Die Originalmeldung des Bayerischen Rundfunks auf Bayern 5 lautet: "Geschäftsreisen können auch dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie mit einem Urlaubsaufenthalt verbunden werden. Eine entsprechende Grundsatzentscheidung hat der Bundesfinanzhof in München bekannt gegeben. Das bisher geltende Aufteilungsverbot ist damit aufgehoben". Die heutige Pressemitteilung des BFH finden Sie hier.
13.01.2010
GDPdU - praktisch umgesetzt in der Steuerkanzlei. Im Seminar der Steuerberaterkammer München und der COLLEGA am 28.01.2010 befassen sich zwei erfahrene Referenten mit den Themen: Prüfungsvorbereitung im Dialog mit dem Mandanten, Auftragserteilung durch den Mandanten und Honorarregelung, Auswahl und Umfang der bereit zu stellenden Unterlagen, aktuelle Erfahrungen mit dem Datenzugriff, Verzögerungsgeld nach § 146 Abs. 2b AO, Zuverlässigkeit der Archivierung aus der Sicht der Finanzverwaltung, Verlagerung der elektronischen Buchführung ins Ausland nach § 146 Abs. 2a AO.
Die Referenten: 
Herr OAR Stefan Müller ist langjähriger Mitarbeiter beim Landesamt für Steuern, München, Referat Betriebsprüfung, zuständig für den EDV Einsatz in der Betriebsprüfung und bayerischer Vertreter in verschiedenen Bundesarbeitsgruppen. Herr Müller ist täglich mit praktischen Fragen bei der Durchführung von Außenprüfungen befasst.
Herr WP/StB/RB Günter Hässel beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen zur EDV und Organisation für Berufsangehörige. Dazu gehören auch die zweckmäßige Regelung von Mandantenaufträgen und Honorarfragen. 
Das Anmeldeformular finden Sie hier.
05.01.2010  
Steuerberater - Auftragsdatenverarbeitung. Termin - bitte sofort erledigen! Steuerberater, die Daten ihrer Mandanten außer Haus verarbeiten lassen - das sind alle DATEV-Anwender, aber auch Kollegen, die ASP-Service in Anspruch nehmen, müssen mit dem EDV-Dienstleister (DATEV oder ASP-Provider) Vereinbarungen über die datenschutzrechtlichen Verpflichtungen treffen. Die Nichtbeachtung ist mit Bußgeld bewehrt. Sowohl die DATEV wie auch die anderen, uns bekannten Provider haben ihren Kunden inzwischen entsprechende Formular-Vereinbarungen zugesandt. Wir erinnern an die Erledigung. Bei Fragen können Berufskollegen sich gerne an uns wenden.
04.01.2020    


COLLEGA
begrüßt herzlichst alle Besucher dieser Homepage im Neuen Jahr 2010.

Wir wünschen Ihnen für das neue Jahr 2010 Gesundheit, Erfolg, viele glückliche Stunden im Kreise Ihrer Familien und Freunde sowie viel Erfolg in Ihren Kanzleien und bei Ihren Mandanten.

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Ihre Fragen beantworten wir immer gerne. Sie erreichen uns wie unten angegeben.

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