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Corona und der Kanzleialltag

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat am 16.03.2020 den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen siehe Link. 
Damit tritt eine bisher unvorstellbare Änderung in den privaten und beruflichen Umgebungen ein. COLLEGA-Wochen-Ticker versucht nachfolgend, einige wichtige Hinweise für den Kanzleialltag zu geben.

1. Die Gesundheit geht vor
Dieser Satz spricht für sich. Es geht um die eigene Gesundheit, aber auch um die der anderen Menschen.

2. Tagungen

  • Münchner Steuerfachtagung am 24./25.03.2020: Die Veranstaltung wurde abgesagt: Link zur Homepage Münchner Steuerfachtagung
  • 148. COLLEGA-TAG am 24.04.2020: Leider müssen wir diesen COLLEGA-TAG absagen. 
  • Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB): "Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie finden im Zeitraum vom 16.03. bis 19.04.2020 keine Seminare und Lehrgänge statt. Die Veranstaltungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt." Link Homepage LSWB

3. Heimarbeit
Wohl der Kanzlei, deren IT-Umgebung hierfür geeignet ist. Im Hinblick auf die von den Fachleuten prognostizierte Dauer kann es durchaus sinnvoll sein, eine entsprechende Umstellung vorzunehmen. Hierbei muss, um Probleme an anderer Stelle zu vermeiden, der Datenschutz bei einer Bearbeitung von Mandanten-Daten im Privatbereich der Mitarbeiter beachtet werden - siehe Peter Hess in wifoe.intrakommuna.net 
Auch die Möglichkeit, ein im Eigentum des Mitarbeiters stehendes Notebook o.ä. am Heimarbeitsplatz zu verwenden, könnte Gegenstand der Überlegungen sein. Bitte, vertraglich regeln, mit dem Datenschutzbeauftragten abstimmen!

4. Kranke Mitarbeiter bleiben zuhause
Das gilt für alle - auch für die Chefin oder den Chef. Es wurde die Frage gestellt: Darf man von allen Mitarbeitern verlangen, bei Arbeitsbeginn bzw. beim Betreten der Kanzlei eine Fieberkontrolle vornehmen zu lassen. Juristen raten davon ab, das gegen den Willen des Mitarbeiters durchsetzen zu wollen.

5. Mandantenbesuche - Belegaustausch
Ganz hat der Pendelordner noch nicht ausgedient. Und auch andere Belege müssen in die Kanzlei kommen. Wo immer es möglich ist, sollte man den Belegaustausch elektronisch (oder per Telefax) vornehmen und persönliche Kontakte vermeiden.

6. Fristsachen
Rechtsbehelfe, die von Nichtberufsträgern unterzeichnet sind, können zurückgewiesen werden. In solchen Fällen tritt regelmäßig nach Fristablauf Rechtskraft ein. Für den Fall der plötzlichen Verhinderung der  Kanzleiinhaberin oder des Kanzleiinhabers (nicht nur wegen Corona) sollte Vorsorge getroffen werden. Der Kontakt mit einer befreundeten Kollegin oder einem befreundeten Kollegen sollte gesucht werden mit dem Ziel, dass die von der Kanzlei erstellten Rechtsbehelfe unterzeichnet werden können.

7. Soforthilfemaßnahmen der Bayerischen Staatsregierung 

  • Informationen hierzu findet man unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/
  • Das Bayerische Wirtschaftsministerium erreicht man auch über E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 089/2162-2101 (Mo.–Do.: 07:30 – 17:00 Uhr, Fr.: 07:30 – 16:00 Uhr).
  • Wegen Liquiditätshilfen kann man sich auch an die LfA Förderbank Bayern und der Telefon-Nummer 089/2124-1000 wenden. 

8. Steuervorauszahlungen
Mehrere Länderfinanzminister haben zur Behandlung von Vorauszahlungen, Stundungen, Erlass von Säumniszuschlägen und Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen Hinweise veröffentlicht, die anderen werden wohl noch kommen. Zur Info weisen wir auf das Schreiben hin, das das Sächsischen Staatsministerium der Finanzen am 09.03.2020 auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Link Homepage Sächsisches Staatsministerium der Finanzen  (Hinweis von Frau Dipl.-Finanzwirtin (FH) Andrea Köchling, Elmshorn. Danke!) 

9. Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB)
Der LSWB veröffentlicht in seinem Praxisticker 670 vom 13.03.2020 Inormationen zu Corona auf seiner Homepage. Link Homepage LSWB

10. Corona Impfstoff im Herbst?
Cure-Vac - hofft, im Herbst einen Impfstoff anbieten zu können, berichtet deren Hauptgesellschafter Dietmar Hopp auf berichtet der Tagesspiegel auf seiner Homepage. Link zur Homepage von Tagesspiegel

 

COLLEGA-Wochen-Ticker 12/2020
16.03.2020

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